verliebtes Brautpaar

Einfach unwiderstehlich!

Was sie an ihm liebt

Glückwunsch! Sie haben sich gefunden! Die große Liebe! Und jetzt wird geheiratet. Aber wissen Sie was? Sie können das Bauchkribbeln, das Herzklopfen, dieses zweifelsfreie »Ich liebe dich!« bei ihrer Braut noch verstärken! Indem man nämlich die richtigen Register zieht. Ein kleiner Überblick, was den Bräutigam am Hochzeitstag unwiderstehlich macht:

 

Wenn er am Altar wartet
Dass das eigentlich eine Inszenierung Hollywoods ist, stört ja keinen. Wer könnte Emotionen auch schon besser zelebrieren als die Traumfabrik in Amerika. So wird das Ja-Wort für jedes Paar buchstäblich filmreif. Wer es lieber mit den hiesigen Traditionen hält, der betritt als Paar gemeinsam die Kirche. Prickelnder ist es natürlich, wenn man die Hollywood-Variante wählt. Und zwar deshalb, weil man mit dem Vater, der die Braut an den Bräutigam »übergibt«, zusätzliche Symbolkraft wirken lässt, weil der emotionale Moment des einander zum ersten Mal Sehens für alle sichtbar wird und nicht als Momenterlebnis beiläufig zwischendurch verstreicht und - jetzt kommt der Punkt, weshalb sie Sie besonders lieben wird - die Braut den großen Auftritt ganz für sich alleine hat!

Wenn er Tränen in den Augen hat und ihr sagt, wie schön sie ist
Auch wenn Sie Gefühlsduselei an jedem anderen Tag kategorisch aus Ihrem Leben verbannen - in diesem Moment ist sie angebracht. Man muss sich noch nicht einmal dafür anstrengen. Keiner weiß, warum es die meisten Männer, wenn sie die Braut zum ersten Mal sehen, derart emotional erfasst, dass ihnen die Tränen in die Augen steigen. Es ist ganz einfach so. Dafür, dass Sie das zulassen und Ihre Gefühle nicht unterdrücken, bekommen Sie garantiert einen Extra-Kuss. Wer den Moment noch mit dem Kompliment verbindet, ihr die Liebe zu gestehen und zu betonen, wie wunderschön sie aussieht, hat sowieso gewonnen!

Wenn er den Schleier hebt
Es bleibt bei den Momenten, die besonders emotionsgetränkt sind. Dazu zählt alles, was am Hochzeitstag voller Symbolkraft ist: das Eheversprechen, das Ja-Wort, das Tauschen der Trauringe - und das Lüften des Schleiers. Letzteres wohl auch deshalb, weil es die Schönheit der Braut enthüllt und weil darauf der Kuss folgt. Es ist also ein Moment der Hingabe, in dem sie ohne Worte zeigen kann, wie sehr sie Sie liebt!

Wenn er ihr den Arm bietet
Zum Beispiel gleich im Anschluss an die Trauung, also beim Auszug aus der Kirche. Dabei bieten Sie ihr den rechten Arm, sie hakt sich mit dem linken unter und läuft an Ihrer rechten Seite. Die Szene am Altar war im Übrigen umgekehrt: Da stand sie links von ihm. Man muss sich nach der Trauung also eigenlich nur umdrehen und steht schon so, wie es das Protokoll verlangt. Weshalb sie Sie für diesen Arm lieben wird? Weil er die Verbindung zwischen Ihnen dokumentiert! Dieser Auszug aus der Kirche ist nämlich ihr erster gemeinsamer Auftritt als Ehepaar. Sie steht an Ihrer Seite. Und umgekehrt. Das dokumentiert Verbundenheit - umso mehr, wenn es Hand an Hand, Arm in Arm geschieht. Im Übrigen stellt sich dieses Gefühl auch beim Verlassen des Standesamts ein, wenn Sie es auf dieselbe Weise tun!

Wenn er ganz Gentleman ist
Das geht am Hochzeitstag ganz einfach: Türe aufhalten, ihr den Vortritt lassen, mal die Tasche, Handschuhe, Brautstrauß übernehmen, wenn sie noch mehr in die Hände gedrückt bekommt, beim Einsteigen ins Brautauto helfen, die Schleppe hochnehmen, wenn sie stört, den Stuhl anbieten und so weiter und so fort. In anderen Worten: einfach aufmerksam sein. Das lieben Frauen. Jeden Tag - und natürlich auch an diesem!

Wenn er super aussieht
Schon klar, dass sie sich ja eh schon in Sie verliebt hat. Trotzdem kann man auch als Bräutigam den Überraschungsmoment nutzen, den jede Braut ganz selbstverständlich zu ihrem Vorteil macht. Was Ihnen also beim ersten Anblick der Braut den Wasserpegel in den Augen steigen lässt, kann umgekehrt genauso funktionieren! Machen Sie es einfach wie Ihre Liebste: Suchen Sie ein Hochzeitsoutfit, das es in sich hat. Das besonders und wirklich festlich ist. Bereiten Sie sich vor, lassen Sie sich die Haare stylen, treten Sie perfekt gekleidet vor die Frau Ihres Lebens. Sie werden sehen, dass das auch auf ihrer Seite nicht ohne Wirkung bleibt. Den Trumpf des perfekten Aussehens müssen Männer nicht nur ihren Frauen überlassen!

Wenn er vorbereitet ist
Ein Hochzeitstag sollte für das Brautpaar super relaxt sein und nichts als Freude machen. Sie werden schnell feststellen, dass Ihre Braut die Anspannung nicht gänzlich ablegen kann. Sie will es perfekt. Und darin liegt das Problem. Statt loszulassen und zu genießen, sorgt sie sich um die Einhaltung des Programms, den Auftritt der Band, das Gelingen des Festessens und vor allem darum, ob sich die Gäste wohlfühlen und deren Erwartungen erfüllt werden. Man kann als Bräutigam nicht verhindern, dass sie all diese Gedanken plagen, man kann aber positiv auf sie einwirken, indem man ihr die Sicherheit gibt, felsenfest an ihrer Seite zu stehen. Umso besser, wenn man dann auch noch mit Kompetenz punkten kann. Indem man beispielsweise die Telefonnummer der Band griffbereit hat, weil die zur vereinbarten Zeit noch nicht vor Ort ist. Oder indem man weiß, zu welcher Uhrzeit was zu geschehen hat und dies mit einem souveränen Lächeln im Gesicht bei den betreffenden Personen anstößt. Es ist wie es ist: Männer, die nichts aus der Fassung bringt und die das Heft wie selbstverständlich in den Händen halten, sind unwiderstehlich. Ganz davon abgesehen, dass sie Sie für die Erkenntnis lieben wird, dass immer auf Sie Verlass ist!

Wenn er die richtigen Worte findet
Ein paar Sätzchen zu sagen, liegt in der Pflicht jedes Bräutigams. Welche Worte man wählt, macht allerdings den Unterschied. Man kann den Gästen mit einem Sätzchen simpel ein schönes Fest wünschen und damit lässig das Büfett eröffnen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Auch kurz und bündig hat ja seinen Reiz. Man kann sich aber auch ein bisschen mehr Mühe machen und eine »echte« Rede vorbereiten. Etwas mit Charme und Tiefgang. Mit Persönlichkeit und Emotionen. Mit Geschichten aus dem wahren Leben und mit einer Liebeserklärung an die Frau Ihres Lebens. Mit Worten kann man berühren - sie wird Sie umso mehr lieben, wenn Sie die Sätze finden, die genau das tun!

Wenn er auch mit ihrer Mutter tanzt

Das wird sie Ihnen umso höher anrechnen, je unlieber Sie sich auf dem Tanzparkett bewegen. Standardtänze sind ja nicht jedermanns Sache. Und auch nicht jeder hat ein adäquates Rhythmusgefühl gottgegeben in die Wiege gelegt bekommen. Wenn Sie Ihren Defiziten entgegentreten, indem Sie vor der Hochzeit gemeinsam mit der Braut einen Hochzeitstanzkurs belegen, haben Sie schon einem Menge Punkte auf der Haben-Seite fürs Unwiderstehlichsein gesammelt. Das lässt sich dann noch damit toppen, dass Sie die neu gewonnenen Kenntnisse am Hochzeitstag auch fleißig nutzen und möglichst viele Ladies, die unaufgefordert an den Tischen sitzen, zum Tanzen animieren. Minimum sind jedoch die nahestehenden Damen. Und der Tanz mit den Müttern ist eigentlich sogar Pflicht.

Wenn er sie überrascht
Wie heißt es so schön: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Auf jeden Fall bereiten sie Freude - und zwar auf beiden Seiten: demjenigen, der etwas vorbereitet, und demjenigen, der es bekommt, ja sowieso. Nüchtern betrachtet ist der Hochzeitstag für Braut und Bräutigam das Ergebnis einer langen Vorbereitung. Und im Idealfall läuft es genau so, wie man es geplant hat - sonst liefe ja etwas schief. Überraschungen sind also Fehlanzeige. Eigentlich. Denn das Schöne an Überraschungen ist ja, dass keiner von ihnen weiß. Lassen Sie also die Schmetterlinge im Bauch der Braut wild umherflattern, ihr Herz vor Aufregung klopfen und zaubern Sie ihr ein ungläubiges Lächeln ins Gesicht, indem Sie etwas unerwartet Schönes tun: zum Beispiel die Band ein auf die Braut zugeschriebenes Lied spielen, ein Feuerwerk Ihre Namen in den Nachthimmel schreiben oder einen Entertainment-Künstler auftreten lassen. Was immer Ihnen einfällt - auch dafür wird sie Sie lieben!

Wenn er Manieren beweist
Die kleinste Übung ist die, zu wissen, wie man das Besteck auf der Festtafel zu nutzen hat. Mit Manieren ist ganz allgemein ein stilsicheres Auftreten gemeint. Das beinhaltet natürlich, dass man sich bei aller Festfreude und Partylaune auch nicht ungebremst »zulaufen« lässt. Jeder Bräutigam sollte seine Grenzen kennen und definitiv länger als seine Gäste, nämlich bis zuletzt, auf sicheren (und nicht wankenden) Beinen stehen. Manieren bedeuten zudem, höflich zu sein. Differenzen, mit wem auch immer, gibt man an diesem Tag an der Garberobe ab. Und auch die Freundin der Braut, deren Gequassel Ihnen unendlich auf die Nerven geht und die Sie sich an Ihrem schönsten Tag wohl lieber erspart hätten, sollten Sie wie ein Mann ertragen: indem Sie über den Dingen stehen, die Situation nehmen wie sie ist und Freundlichkeit wahren. Die Braut wird es zu schätzen wissen!

Wenn er sich Zeit für sie nimmt
Als Gastgeber, der Sie als Brautpaar bei der Hochzeitsfeier sind, für die Gäste da zu sein, ist eines. Einander nicht aus den Augen zu verlieren, das andere. Nehmen Sie sich bewusst einen Moment, in dem Sie die Braut auf die Seite ziehen und einen Augenblick zu zweit genießen. Einen Blick auf Ihre Feier werfen. Sich bewusst machen, was Sie da gerade erleben. Einfach eine Auszeit nehmen, innehalten, einander wahrnehmen und die Gefühle, die man füreinander hat. Manche Brautpaare erleben solche Momente während ihres Fotoshootings, weil es dann ausschließlich um sie geht. Man kann sich das Erlebnis aber noch einmal am Abend gönnen, indem man sich eine kurze Auszeit für sich nimmt. Fünf Minuten genügen schon. Es wird ein besonderer Moment. Einer, in dem bewusst wird, was Sie aneinander haben und warum Sie sich lieben. Die Braut den Bräutigam. Der Bräutigam die Braut.