royale Brautkleider

Brautmode

Royale Roben

Einmal Prinzessin sein! Das wollen viele Frauen an ihrem Hochzeitstag. Selbst jene, die eigentlich ja gar nicht übertrieben romantisch oder gar kitschig verklärt sind. Und trotzdem legt die Hochzeit eine Seite in vielen Frauen frei, die voller Begeisterung für den großen Auftritt und königliche Gefühle ist. Wir lieben die Vorstellung, Prinzessin zu sein! So wie man es aus Kindertagen aus den Märchen kennt. Und so wie es die "echten" Königshäuser immer wieder vormachen, wenn bei ihnen eine Hochzeit ins Haus steht. Dann sind ganze Nationen nicht mehr zu halten und alle Augen auf das Brautpaar gerichtet - und vor allem auf die Braut! Wie sieht sie aus? Was trägt sie? Ihr Look hat Einfluss auf Brautmodenmacher und Bräute zugleich. Jedes königliche Hochzeitskleid ist Inspiration für nachfolgende Designs und findet sich in Variationen in den Kollektionen vieler Marken wieder, damit auch ganz "normale" Bräute dieses Stückchen Prinzessinsein noch hautnaher erleben können.

 

Dass königliche Brautkleider zudem Geschichte schreiben ist unbestritten. Unvergessen das Brautkleid von Grace Kelly, dessen Stil und Eleganz von zeitloser Schönheit und noch heute Vorbild vieler Kreationen ist. Oder das Brautkleid von Prinzessin Diana, das mit seinen Rüschen und üppigen Puffärmeln die Geschmäcker teilte und trotzdem Designgeschichte schrieb. Alleine die endlos lange Schleppe bleibt unvergessen. Dann gibt es Kleider, die in ihrer Einfachheit und Schlichtheit legendär sind wie das von Mette-Marit. Und selbst bei den jüngsten Königsroben, wie dem Brautkleid von Kate Middleton, steht fest, dass sie auch in Jahrzehnten noch für Entzücken sorgen werden, eben weil sie alles haben, was dem großen Augenblick huldigt.

 

So ein königliches Brautkleid folgt ja nicht nur den Regeln der Romantik und eines bedeutenden Tages, sondern auch ganz eigenen. Denn die königliche Etikette fordert beispielsweise, dass nicht zu viel Haut gezeigt wird und der Look standesgemäß ist. Vielleicht sind die Roben all der Prinzessinnen aus vielen Jahrzehnten deshalb so anziehend, weil sie den Spagat zwischen traditionellen Vorgaben und neuem Zeitgeist schaffen und nie vergessen, dass ein Brautkleid Sinnbild für Eleganz und Stil ist. Ganz zu schweigen davon, dass es Gefühle zu transportieren versteht ... An die ikonischen royalen Brautkleider zwischen 1935 und heute erinnern die Illustrationen in der Bilderbox:

royales Brautkleid von Prinzessin Ingrid von Dänemark

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Aus Seide und Krepp-Satin und mit über sechs Meter langer, spitzenbesetzter Schleppe: das Brautkleid von Ingrid, designt von Fr.V. Tunborg & Co. zur Hochzeit 1935 in Dänemark.

 

Grafik: katoni.at

königliches Brautkleid von Königin Elizabeth von Großbritannien

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Mit elfenbeinfarbenem Seidenoberteil, Schleppe aus luxuriösem Duchesse-Satin und einer mit 10.000 Saatperlen und Kristallen verzierten Schleppe: das Brautkleid der britischen Königin Elizabeth, designt von Norman Hartnell, im Jahr 1947.

   

Grafik: katoni.at

königliches Brautkleid von Grace Kelly von Monaco

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Helen Rose, Kostümdesignerin aus den MGM Studios, entwarf für Grace Kelly das Brautkleid für ihre Hochzeit 1956 in Monaco. Zum Einsatz kamen 290 Meter, mit antiken Perlen besetzte Valenciennes- und Point-rose-Spitze, die einem Museum abgekauft wurde, neben matter Seide, Seidentaft und Tüll. Versteckte Saatperlen und blaue Schleifchen in den drei Petticoat-Lagen rundeten den Look ab.

    

Grafik: katoni.at

royales Brautkleid von Prinzessin Fabiola von Belgien

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Aus weißer Seide und Tüll bestand das Brautkleid von Fabiola, das von Cristobal Belenciaga für die Hochzeit 1960 in Belgien entworfen wurde. Highlights waren ein Pelzbesatz sowie weiße Seidenhandschuhe. Außerdem trug Fabiola ein Diadem der neun Provinzen, das Geschenk des belgischen Volkes war.

    

Grafik: katoni.at

Brautkleid von Königin Beatrix von den Niederlanden

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1966 heiratete Beatrix in den Niederlanden in diesem Kleid von Caroline Bergé-Farwick, Maison Linette. Das Design schmückte eine Erbstückbrosche aus Perlen und Diamanten in Blattform. Dazu trug Beatrix lange Handschuhe, einen hüftlangen Tüllschleier und ein Diadem aus Perlen und Diamanten.

     

Grafik: katoni.at

Brautkleid von Königin Margrethe von Dänemark

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Margrethe von Dänemark heiratete 1967 in diesem Brautkleid aus Seide und Spitze von Designer Jørgen Bender. Die sechs Meter lange Schleppe zog genauso die Blicke auf sich wie die Gänseblümchenbrosche, ein Erbstück ihrer Mutter, Königin Ingrid, das an ihre Großmutter Margareta erinnern sollte.

      

Grafik: katoni.at

Brautkleid von Prinzessin Sonja von Norwegen

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Molstad entwarf das Kleid für Sonja, die 1968 in Norwegen heiratete. Es bestand aus reiner Seide und trug Perlenverzierungen am Hals und an den Bündchen. Dazu trug Sonja einen Tüllschleier und - ganz ungewöhnlich für eine königliche Hochzeit - weiße Kunstblumen anstelle eines Diadems.

    

Grafik: katoni.at

Brautkleid von Königin Silvia von Schweden

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1976 trug Silvia in Schweden bei ihrer Hochzeit eine Brautrobe von Designer Marc Bohan für Christian Dior - aus Seide gearbeitet und mit Spitze verziert. Innovativ war ihre Idee, ein Notfalltaschentuch griffbereit zu haben, das sie kurzerhand mit einem Gummiband am Handgelenk trug.

    

Grafik: katoni.at

Brautkleid von Prinzessin Caroline von Monaco

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Caroline von Monaco sorgte mit ihrem Brautkleid schon 1978 für Bohemian-Chic: Die Robe aus dem Hause Christian Dior, designt von Marc Bohan, verzauberte mit einem transparenten Spitzen-Oberteil sowie Blumen- und Spitzenverzierungen am Rock und an den Bündchen. Anstelle eines Diadems entschied sich Caroline für einen Blumenkranz im Haar.

     

Grafik: katoni.at

Brautkleid von Prinzessin Diana von Großbritannien

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Alleine die 7,62 Meter lange Schleppe von Prinzessin Dianas Brautkleid brach alle Rekorde. In der Geschichte der königlichen Hochzeiten gab es - zumindest im vergangenen Jahrhundert bis heute - keine längere. Das Brautkleid von David & Elizabeth Emanuel war aus elfenbeinfarbenem Seidentaft und antiker Spitze, von Hand bestickt und mit Spitze, Schleifen, Pailletten und 10.000 kleinen Perlen verziert. Insgesamt wurden über 40 Meter Stoff für das Brautkleid verarbeitet, das Diana bei ihrer Hochzeit 1981 in Großbritannien trug.

     

Grafik: katoni.at

königliches Brautkleid von Prinzessin Marie-Chantal von Griechenland

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Mit traumhaften Spitzenemblemen, hochgeschlossen und dennoch transparent und in einer eleganten, schlichten Linie: das Brautkleid von Marie-Chantal von Griechenland, designt von Valentino für ihre Hochzeit 1995.

     

Grafik: katoni.at

royales Brautkleid von Prinzessin Mathilde von Belgien

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Designer Édouard Vermeulen entwarf das Brautkleid für Mathilde, die 1999 in Belgien heiratete. Die Robe prägt edler Seiden-Krepp, überzogene Knöpfe und ein extravaganter Kragen. Der Look erinnert mit seinem schlichten Etuikleid und dem geknöpften Mantel an die Kleider mittelalterlicher Prinzessinnen.

     

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königliches Brautkleid von Prinzessin Mette-Marit von Norwegen

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Mette-Marit von Norwegen schritt 2001 in einem Kleid von Designer Ove Harder Finseth aus Seidentüll und Seiden-Krepp vor den Altar. Ihr Style ist minimalistisch und klassisch zugleich, wobei der sechs Meter lange Schleier für die gewisse Romantik sorgt. Das 100 Jahre alte Diadem, das Mette-Marit dazu kombinierte, wurde ihr vom norwegischen Königspaar geschenkt.

    

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Brautkleid von Königin Maxima von den Niederlanden

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Die Hochzeit von Máxima, 2002 in den Niederlanden, bleibt auch durch ihr elfenbeinfarbenes Brautkleid aus Midako-Seide und Spitze, entworfen von Valentino, in Erinnerung. Dazu trug sie ein mit Sternen verziertes Diadem, das speziell für die Hochzeit angefertigt wurde, und das traditionelle niederländische Perlendiadem ergänzte.

    

Grafik: katoni.at

Brautkleid von Prinzessin Märtha Louise von Norwegen

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Märtha Louise trug zu ihrer Hochzeit 2002 in Norwegen ein cremeweißes Brautkleid des Designers Wenche Lyche. Das Kleid soll von Lilienblüten und den gotischen Bögen des Nidarosdoms inspiriert worden sein. Symbolträchtig auch die Buchstaben "A" (für Ari) und "M" (für Märtha Louise), die als Zeichen ihrer Liebe füreinander in das Brautkleid eingewoben worden waren.

     

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Brautkleid von Prinzessin Mary von Dänemark

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Im Jahr 2004 heiratete Mary in Dänemark und trug dabei ein Brautkleid von Designer Uffe Frank. Die Robe wurde aus elfenbeinfarbenem Duchesse-Satin mit einem perlmuttartigen Glanz sowie aus Seidenorganza und Tüll gefertigt. Verziert war sie mit traditioneller irischer und französischer Chatilly-Spitze. Neben der sechs Meter langen Schleppe zog auch der Erbstückschleier aus Spitze die Blicke auf sich.

     

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Brautkleid von Königin Letizia von Spanien

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Offensichtlich war es ihre Schwiegermutter, Spaniens Königin Sofía, die Letizia Designer Manuel Pertegaz für die Kreation ihres Brautkleides empfohl. Er entwarf eine Robe aus Seide, verziert mit aufwendiger Silber- und Goldstickerei in Form von Lilien, Kleeblättern, Erdbeerbaumfrüchten und Weizenähren. Das preußische Diamantendiadem, das Letizia dazu trug, hatte bereits Königin Sofía bei ihrer Hochzeit auf dem Haupt.

    

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Brautkleid von Prinzessin Victoria von Schweden

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Im Jahr 2010 heiratete Prinzessin Victoria von Schweden und zwar in einem Brautkleid aus cremefarbenem Duchesse-Seidensatin des Designers Pär Engsheden. Es war verschönert mit einer Schärpe um die Taille, hatte einen Bardot-Ausschnitt und eine verzierte Schleppe. Dazu kombinierte sie den Bernadotte-Schleier sowie ein Kamée-Diadem, die übrigens auf jeder schwedischen Königshochzeit getragen werden.

     

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Brautkleid von Kate Middleton, Herzogin von Cambridge

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Cathrine verzauberte bei ihrer Hochzeit 2011 mit ihrem Brautkleid nicht nur Großbritannien, sondern die ganze Welt. Die Robe, die Sarah Burton für Alexander McQueen entworfen hatte, war aus Satin-Gaze, Organza und Seidentüll in Elfenbein und Weiß gearbeitet. Darauf: von Hand gefertigte englische und französische Chantillyspitzen-Applikationen, die Blumensymbole des Landes wie Rosen, Narzissen und Kleeblätter zeigten und damit eine Hommage an Großbritannien waren. Zum Schleier aus Seidentüll kam ein Diadem von Cartier, das Königin Elizabeth II Kate als Leihgabe für den besonderen Tag überlassen hatte.

     

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royales Brautkleid von Fürstin Charlene von Monaco

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Im selben Jahr, ebenfalls 2011, heiratete Charlène von Monaco und zwar in einem ganz anderen Stil. Ihr Brautkleid kreierte Giorgio Armani aus 50 Metern weißer Duchesse-Seide und 80 Metern Seidenorganza. Die Robe wurde mit 40.000 Swarovski-Kristallen und 20.000 Perlmutttropfen verziert und war ein funkelndes Wunderwerk, in dem jede Menge Arbeit steckte: 2.500 Stunden sollen nötig gewesen sein, um das atemberaubende Kleid fertigzustellen. Auch der Schleier aus weißem Seidentüll beeindruckte: Er war 20 Meter lang.

     

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royales Brautkleid von Prinzessin Madeleine von Schweden

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Prinzessin Madeleine von Schweden wählte für ihre Hochzeit 2013 Valentino als Designer für ihr Brautkleid. Großes Thema des Designs aus Seidenorganza und elfenbeinfarbener Chantilly-Spitze: Orangenblüten. Sie waren - neben Point-d'esprit-Pünktchen - das Motiv der Spitze und auch das Diadem, das einen fünf Meter langen Schleier aus Seidenorganza ergänzte, verzierten Orangenblütenzweige. Im Brautstrauß trug Madeleine übrigens Myrte und folgte damit einer langen Tradition: Es heißt, dass seit 1935 bei königlichen Hochzeiten ein Zweig jenes Myrtebusches abgeschnitten wird, den Madeleines Urgroßmutter 1905 aus Großbritannien mitgebracht hatte. Passend ist es, denn die Myrte ist ein Symbol für die Liebe und die Ehe.

      

Grafik: katoni.at