Hochzeitswalzer
Tipps zum Lostanzen
Der Walzer steht als großer Klassiker unter den Eröffnungstänzen wieder hoch im Kurs - auch wenn es nirgendwo geschrieben steht, dass man das Parkett ausschließlich im Dreivierteltakt eröffnen darf. Auch andere Varianten sind durchaus erlaubt. Ganz so, wie man eben will. Viele Paare bereiten sich sogar in einem Hochzeitstanzkurs auf den großen Auftritt vor. Tanzschulen bieten vom Crashkurs übers Wochenende bis hin zu ausführlichen Schulungen über viele Wochen hinweg jede Menge an, was Paare parkettsicher macht. Für alle, die noch am Anfang stehen, unsere kleine Einführung: Fünf Punkte, mit denen sich die Tanz-Lizenz bis zum Hochzeitstag sicherstellen lässt:
1. Vorlaufzeit:
Die ehrliche Selbsteinschätzung hilft dabei am meisten. Das heißt: Wie gut (oder schlecht) steht es um Ihre Tanzkenntnisse? Welchen Kurs sollten Sie demnach belegen? Und wie viel Zeit brauchen Sie realistischerweise, damit Sie tanzfit werden? Tipp: Tanzschule besuchen und sich von den Lehrern "testen" lassen. So kommt man sicher in den richtigen Kurs.
2. Tanz:
Wiener Walzer? Langsamer Walzer? Foxtrott? Welchen Eröffnungstanz man aufs Parkett legt, ist eine entscheidende Frage. Nicht nur, weil man ihn gezielt üben kann, sondern auch, weil sich mit ihm besondere Emotionen verbinden. Der Klassiker wäre sicher der Wiener Walzer. Die einfachere Wahl wohl der Langsame Walzer. Und die gefühlsintensivste Variante ein Tanz zu dem Lied, das Sie als das "Ihre" bezeichnen.
3. Figuren:
Sie würzen jeden Tanz mit dem gewissen Etwas. Tänzerisch weniger Versierte sollten sich allerdings nicht übernehmen und lieber einfachere Figuren einstudieren. Dazu gehört zum Beispiel das Pendeln beim Walzer.
4. Musik:
Es ist wichtig, die Musik mit der Live-Band oder dem DJ zu besprechen. Wählen Sie für den Eröffnungstanz kein zu schnelles Tempo. Auch unbekannte Stücke lieber meiden.
5. Brautkleid:
Ein wallendes Kleid mit Mega-Rock und Riesenschleppe sieht super aus, ist allerdings auch eine Herausforderung beim Tanzen. So etwas will gelernt sein! Also unbedingt vor dem großen Tag schon mal ausprobieren, wie man die Schleppe hält und in einer großen Robe schreitet.
Übrigens: Dass der Eröffnungstag auch völlig anders geht, zeigt zum Beispiel das Video oben. Wir finden's süß!
Kommentare
Um ein Kommentar zu diesem Artikel zu verfassen, logge Dich bitte ein!



