Seychellen Honeymoon

Seychellen für Hiker

You'll never walk alone

Die Strände der Seychellen sind einzigartig schön, ein Traum für jeden Honeymooner. Aber hin und wieder sollte man sie verlassen und das Innere der Inseln erkunden: Hiking in Paradise!


Insbesondere auf der Hauptinsel Mahé gibt es wunderschöne, meist gut ausgewiesene Hiking Trails, die einen mitten durch die fast unberührte Naturlandschaft führen. Ein recht einfacher Weg ist der von Danzil im Norden Mahés zu der kleinen, nur zu Fuß oder per Boot erreichbaren Bucht Anse Major. Eine Stunde lang geht es etwa hundert Meter über dem Meeresspiegel immer an der Küstenlinie entlang. Der schmale, aber gut markierte Weg schlängelt sich oberhalb schwarzer Granitfelsen dahin, die teils sanft, teils gefährlich steil zum Meer hin abfallen. Meist läuft man über die Felsen, manchmal durch dichten Wald. Immer wieder tun sich phantastische Ausblicke auf. Der atemberaubendste Moment ist aber sicher der, wenn man aus dem Schatten der Granitblöcke und grünen Bäume auf den Strand dieser kleinen Bucht hinaustritt und vom weißen Sand und dem türkis schimmernden Wasser geblendet wird. Dann heißt es nur noch Wanderkleidung gegen Badeanzüge tauschen, Schnorchelausrüstung anlegen und hinein in das glasklare Wasser! Ein solcher Ausflug ist sicherlich die beste Art und Weise, den ganzen Abwechslungsreichtum der Seychellen intensiv zu erleben. Am besten, man hat auch noch ein kleines Picknick im Rucksack.
Dieser Trail gehört zu den schönsten auf Mahé und ist deshalb vergleichsweise gut besucht, sicher aber nicht überlaufen.

Ein weiterer Wanderweg auf Mahé ist Glacis La Reserve. Er führt durch einen der beeindruckendsten Palmenwälder der Hauptinsel und über drei Aussichtspunkte, von denen man herrliche Panoramablicke über die Insel hat.
Auf der Insel Praslin ist das Vallée de Mai ein absolutes Ausflugs-Muss. Seit Jahrmillionen ist dieses Tal praktisch unberührt geblieben. Inzwischen wurde es von der Regierung der Seychellen zum Nationalpark erklärt und steht als Weltnaturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Sechs Palmenarten, die es sonst nirgends auf der Welt gibt, wachsen hier; darunter auch 5.000 Exemplare der berühmten Coco de Mer mit ihren riesigen Früchten. Ein gut gepflegter Trail führt einen in zirka zwei Stunden durch das ganze Tal mitten hinein in den im Laufe des Weges immer dichter werdenden Dschungel. Die riesigen Palmenblätter lassen kaum einen Sonnenstrahl durchdringen, deshalb sollten Hobbyfotografen sehr lichtstarke Objektive mitbringen. Die schönste Zeit, diese einmalige Naturlandschaft zu erkunden, sind die frühen Morgenstunden.

Es ist natürlich ein Traum, wenn man nur zu zweit durch diesen Garten Eden streift wie Adam und Eva. Aber unterschätzen sollte man die Wege nicht. Man kann sich hier durchaus auch verirren. Es sollen schon Touristen unfreiwillig im Regenwald übernachtet haben. Deshalb ist es sicher ratsam, für längere Touren einen Guide zu buchen. Der weiß nicht nur, wo es lang geht, sondern kennt sich dazu auch noch hervorragend in Fauna und Flora der jeweiligen Insel aus, sodass man an deren Highlights nicht achtlos vorbeiläuft.
Fragen Sie in Ihrem Hotel nach: Ganz sicher lässt sich der eine oder andere Abstecher vom Traumstrand in den Regenwald arrangieren.


Alle Fotos von Radmila Kerl, www.radmilakerl.de

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