Flitterziel Vietnam

Vietnam

Eine Perle Asiens

Es ist gerade mal zwanzig Jahre her, dass die Sozialistische Republik Vietnam marktwirtschaftliche Strukturen eingeführt und sich Besuchern aus dem Westen geöffnet hat. Dreißig leidvolle Kriegsjahre und  anschließend fünfzehn Jahre Planwirtschaft und Isolation gingen dem voraus. Seither hat sich im ganzen Land eine wenn auch meist einfache touristische Infrastruktur entwickelt. Wer keine hohen Ansprüche stellt, findet überall preiswerte Unterkünfte bei unglaublich gastfreundlichen Menschen. So lässt sich dieses faszinierende Land besonders gut als Individualreisender entdecken, auch wenn es natürlich inzwischen an vielen Orten Hotels westlichen Standards und sogar traumhafte Luxusresorts (siehe den Beitrag "Auch bei Regen ein Traum") gibt. Von Hanoi im Norden bis Ho-Chi-Minh-Stadt (ehemals Saigon) im Süden führt eine Eisenbahnlinie durch praktisch das ganze Land, perfekt um Station an den wichtigsten Reisezielen zu machen von der malerischen Ha Long-Bucht über die alte Kaiserstadt Hué bis zu den Traumstränden von Nha Trang. Und was nicht an der Bahnlinie liegt, dahin führt ein gut ausgebautes Netz von Busverbindungen.
Und es gibt viel zu entdecken. Vietnam blickt auf eine 4.000 Jahre alte Kultur zurück, auf Jahrhunderte des Reichtums aber auch auf eine wechselhafte und tragische Vergangenheit. Inzwischen scheint das Land zu seiner inneren Ruhe gefunden zu haben und wer es besucht, wird auf unberührte Natur und quirlige Großstädte, auf jeden Fall aber auf tolerante und offenherzige Menschen treffen. Machen wir also einen kleinen Trip durch Vietnam.

Auch wem der Name Ha Long nichts sagt: Bilder von dieser fast unwirklich schönen Küs­tenlandschaft hat bestimmt schon jeder gesehen. Die zum UNESCO-Weltnaturerbe ernannte Bucht im Nordosten des Landes ist geprägt von Tausenden kleiner Inseln und Kalkfelsen voller Höhlen und Grotten in smaragdgrünem Wasser. Eine Bootsfahrt durch diese pittoreske Landschaft ist praktisch Pflicht.
Auf andere Art bezaubernd ist ein Spaziergang durch die Altstadt Hanois mit ihren unzähligen Geschäften und traditionellem Kunsthandwerk. Weltberühmt ist hier auch das täglich aufgeführte Wasserpuppentheater, bei dem die Figuren über bis zu vier Meter lange, unter Wasser liegende Stangen geführt werden. Diese uralte Kunstform wird nur hier und in Ho-Chi-Minh-Stadt gepflegt.
Die Kaiserstadt Hué in Zentralvietnam war lange Zeit die kulturelle und geistige Mitte des Landes. Hier sollte man sich den Kaiserpalast, die Zitadelle und die Thien Mu-Pagode, eines der Wahrzeichen Vietnams, anschauen.
In keiner anderen Stadt des Landes ist die alte Bausubstanz noch so gut erhalten wie in Hoi An. Einst die wichtigste Hafen- und Handelsstadt, verlor sie ihre Bedeutung im 18. Jahrhundert – mit ein Grund, warum hier vieles unverändert und auch im »Amerikanischen Krieg«, wie ihn die Vietnamesen nennen, unzerstört blieb.
Kilometerlange Strände, einsame Buchten und Korallenriffe findet man in Nha Trang. Es ist der wichtigste Badeort des Landes. Einen Besuch hier verbindet man vielleicht mit einem Abstecher ins Landesinnere nach Da Lat. Die 1.500 Meter hoch gelegene Stadt ist nicht nur wegen ihres angenehmen Klimas das Lieblingsziel vietnamesischer Flitterwöchner: Fünf Kilometer vor der Stadt liegt auch das romantische »Tal der Liebe«, ein Muss für einheimische Brautpaare.
Wer eine quirlige Metropole, beste Restaurants und Nachtleben sucht, der reist nach Ho-Chi-Minh-Stadt, das von vielen schon wieder das »Paris des Ostens« genannt wird.

 

Klimatabellen für Vietnam finden Sie hier ...

 

Mehr Infos: www.icstravelgroup.com

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