Einladungen zur Hochzeit

Papeterie

Einladung zur Hochzeit

So viel vorweg: Die Einladungskarte ist ein bisschen mehr als nur einer von vielen Punkten, die auf der To-do-Liste bei den Hochzeitsvorbereitungen abzuhaken sind. Mit der Entscheidung für den Stil dieser Glückskarten, mit der Wahl des Papiers und des Dekors und mit der Wortwahl, mit der Sie die frohe Botschaft überbringen, treffen Sie auch schon eine erste Entscheidung über den Stil der Feier. Tatsächlich gibt man mit seiner Einladung ja auch so etwas wie seine Visitenkarte ab, zeigt mit ihrem Design seinen persönlichen Geschmack, sagt auch etwas über seine eigenen Gefühle angesichts des bevorstehenden Hochzeitsfestes. Versetzt einen die Aussicht auf den großen Tag gerade in Romantikeuphorie? Ist man einfach nur fröhlich und quietschvergnügt? Bleibt man trotz des gemeinsamen, weit reichenden Entschlusses zum Jawort doch eher cool? Oder sieht man eher auf das durchaus Ernste und Bedeutende dieser Entscheidung füreinander und für ein Leben lang? All das kann sich in der Einladungskarte und ihren »Nachfolgern« Menü-, Platz- und Danksagungskarte widerspiegeln. In der Farbwahl, dem Design, der Formulierung des Textes, der Schriftart, der Papiersorte. Und wer als Eingeladener diese Nachricht in Händen hält, wird aus ihrem Stil bis zu einem gewissen Grad auf den Stil der Feier schließen. Wird – je nachdem – mit einem romantischen, fröhlichen oder eher repräsentativen Fest rechnen.
Vor allen Dingen aber müssen Sie im Auge behalten, dass Farbe und Stil der Menü- und Platzkarten, die in der Regel zusammen mit den Einladungskarten bei Druckerei oder Manufaktur geordert werden, zu Stil und Farbe der Saal- und Tischdekoration passen. Das ist nicht immer ganz einfach, denn unsere Farbvorlieben ändern sich im Laufe eines Jahres. Wenn Sie also im Frühling Einladungen für eine Hochzeit im Oktober verschicken, kann es passieren, dass Sie sich für frisches Grün und Sonnengelb entscheiden, Ihnen aber dann, wenn das Fest kurz bevorsteht, der Sinn eher nach gedeckten Herbstfarben steht.


WELCHE KARTEN BRAUCHEN WIR?


Save the date

Diese Karten brauchen Sie eigentlich nur dann, wenn das Datum für Ihre Hochzeit zwar schon feststeht, die Organisation von Details wie Uhrzeiten, Location und anderem aber noch etwas Zeit braucht und Sie deshalb noch keine Einladungen verschicken können. Mit den Save-the-date-Karten können Sie trotzdem Ihre Gäste früh genug über den Termin informieren, sodass die ihn sich freihalten können.


Einladung

Die offizielle Einladung geht dann mit allen Informationen raus, die die Gäste brauchen, und darf etwas aufwendiger gestaltet sein als die einfach gehalten Save-the-date-Karte.


Kirchenheft

Wenn Sie in der Kirche heiraten eine schöne Sache. Im Kirchenheft listet man die Programmpunkte der Zeremonie auf, damit die Gäste immer wissen, an welchem Punkt im Ablauf der Trauung sie sich gerade befinden. Man kann die gemeinsam zu singenden Lieder abdrucken, den Inhalt der Fürbitten aufnehmen und aufführen, für was die Kollekte gespendet wird. Ist gleichzeitig ein hübsches Erinnerungsstück, das die Gäste mit nach Hause nehmen können.

Platzkärtchen
Damit die Gäste ihren Platz an der Festtafel finden.

Menükarte
Damit man weiß, was auf den Teller kommt.

Dankeskarte

Vielleicht mit einem Foto vom frisch verheirateten Brautpaar.


WAS SOLL DRAUFSTEHEN?


Das Wichtigste, was auf eine Einladung gehört: Wer heiratet? Wann wird geheiratet? Wo wird Ja gesagt? Wo wird gefeiert? Datum und Uhrzeit verstehen sich von selbst. Insbesondere wenn auch Gäste von außerhalb erwartet werden, müssen unbedingt die genauen Adressen angegeben werden, damit sich jeder die Route suchen oder in sein Navi eingeben kann. Wer sich eine mehrseitige Einladung gönnt, kann eine kleine Anfahrtskizze integrieren, auf der vielleicht auch Parkmöglichkeiten eingezeichnet sind.
Die nächste Frage, die sich Geladene stellen, ist die nach einer eventuellen Kleiderordnung. Auf Einladungen zu einem repräsentativen, förmlichen Fest verwendet man hier den Dresscode »Black Tie«, wenn die Herren im Smoking kommen sollen, »White Tie«, wenn ein Frack erwünscht wird. Die Damen kommen in beiden Fällen in eleganter Abendkleidung. Wenn es Ihnen lediglich darum geht, abgewetzte Jeans und Flanellhemden zu vermeiden, reicht es, die Herren um das Tragen von Anzug und Krawatte zu bitten. Die weiblichen Gäste werden sich sowieso diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen lassen, sich mal wieder richtig hübsch zu machen.
Ganz wichtig für die eigene Planung: Bitten Sie auf der Einladung um klare Zu- oder Absagen, damit Sie bald eine endgültige Gästeliste zusammenstellen können. Dazu sollten Sie die Rückantwort klar terminieren, und zwar auf ein Datum, das in nicht allzu ferner Zukunft liegt.


WIE SAGEN WIR ES?


Eine Frage, über die man lange nachdenken kann: Mit welchen Worten bringen wir die frohe Botschaft unter die Leute? Eigentlich ist es ja eine ganz einfache Sache, die man da mitzuteilen hat: Wir heiraten. Und im Grunde können Sie es auch bei diesen zwei Worten belassen, die ja nun wirklich genug aussagen. Jeder versteht, was für eine tolle Nachricht, was für eine schöne, weit reichende Entscheidung sich hinter diesem kurzen Satz verbirgt.
Natürlich kann man es je nach Geschmack auch ein bisschen blumiger, fröhlicher, frecher oder witziger sagen. Viele Brautpaare suchen sich für die Einladung einen Sinnspruch, weise Worte zum Thema Liebe und Ehe oder einfach nur ein witziges Motto. Man kann hier auch den Trauspruch auf die Einladung drucken lassen, den man sich auch für die kirchliche Trauung ausgesucht hat. Wichtig ist ganz allein, dass Sie sich diese Worte gemeinsam aussuchen, denn in gewisser Weise werden sie ja auch als das Motto Ihrer Ehe verstanden.


PAPIER IST NICHT GLEICH PAPIER


Wichtig bei Online-Bestellungen: Lassen Sie sich wenn irgend möglich ein Muster zuschicken, bevor Sie sich endgültig entscheiden. Das hat zwei Gründe: Am PC ist es unmöglich festzustellen, welche Dicke und Haptik eine Karte hat, welche Textur, wie sie sich anfühlt. Und diese Kriterien spielen eine wichtige Rolle dabei, wie wertig das Produkt wirkt. Der zweite Grund liegt in der Farbwahl. Kein üblicher Computerbildschirm ist farbverbindlich. Deshalb werden Sie am Bildschirm nie 1:1 das sehen können, was tatsächlich im Druck herauskommt.
Was die Papierqualität betrifft, ist die Grenze natürlich nach oben offen. Von der einfachen Postkartenstärke bis zum edlen, handgeschöpften Büttenpapier mit eingearbeiteten Blüten ist alles möglich. Je wertvolleres Papier Sie wählen, umso wichtiger ist es, die Bedruckung in professionelle Hände zu geben. Ein aktueller Trend ist übrigens das so genannte Letterpress-Verfahren. Dabei wird mit alten Druckpressen gearbeitet, bei denen die für jedes Produkt einzeln erstellte Druckform eingefärbt und in hochwertiges Papier gepresst wird, sodass Text und Ornamente eine reliefartige Struktur erhalten. Das sieht nicht nur hinreißend aus, sondern fühlt sich auch ganz besonders an. Ist deshalb aber auch ein bisschen teurer.


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