Heiraten in Zürich

Heiraten in ...

Zürich

Züricher Brautpaare haben‘s gut: In keiner anderen Stadt der Schweiz gibt es so viele und so vielfältige Locations, an denen man mit seinen Freunden und Verwandten feiern kann, wie hier. Und nirgendwo sonst findet man eine solche Dichte an Bars und spannenden Szenekneipen, durch die beim Polterabend die Jungs ziehen und in denen der Mädelstrupp um die Braut sich austoben kann, bevor es für Bräutigam und Braut vor den Altar oder zumindest den Standesbeamten geht.
Davon abgesehen ist die Stadt an der Limmat einfach ein spannender Ort. Sie vereint pulsierendes, kreatives Stadtleben mit idyllischen Naturlandschaften auf engstem Raum, es gibt jede Menge Museen und Galerien und eine malerische Altstadt. Und Nachtschwärmer finden hier das grösste Angebot in der Schweiz.
Jetzt braucht aber kein Brautpaar traurig sein, wenn es nicht Bürger dieser Metropole ist: Hier in den rechtlichen Stand der Ehe treten kann es ja trotzdem, wenn es das vorher beim Zivilstandsamt der Heimatgemeinde beantragt. Das kostet zwar mehr Gebühren, aber dafür stehen einem danach auch alle Festmöglichkeiten Zürichs offen. Und besonders schöne Zivilstandsämter gibt‘s hier noch dazu.

Ein weiterer Vorteil in Zürich zu heiraten oder zu feiern, liegt natürlich darin, dass es hier sehr viele Möglichkeiten gibt, den Gästen während eventueller Festpausen Abwechslung zu bieten, sei es mit einer entspannten Schiffstour, einer kleinen Stadtführung oder mit einem Besuch im Fraumünster, um dort die Kirchenfenster von Marc Chagall zu bestaunen. Und für von weiter her zur Hochzeit Anreisende lohnt es sich, eine Übernachtung mehr zu buchen und die Feier mit einem spannenden Städtetrip zu verbinden. Denn zu sehen und zu erleben gibt es hier wahrlich genug. Allein 50 Museen beherbergt die Stadt, das Opernhaus geniesst weltweit einen sehr guten Ruf und in den vielen grossen und kleinen Theatern der Stadt wird immer was Interessantes gespielt.

Zürich Nana

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POLTERABEND


Die schweizweit meisten Polterabende werden in Zürich abgehalten. Das liegt zum einen natürlich daran, dass Zürich die Stadt mit den meisten Einwohnern und damit auch den meisten Brautpaaren ist, zum anderen aber auch daran, dass das Nachtleben der weltoffenen Metropole wie gemacht ist für den Abschied aus dem Dasein als Junggeselle oder Junggesellin. Nirgendwo sonst in der Schweiz ist es so abwechslungsreich und vielfältig. Rund um die Langstrasse liegt die Partymeile der Stadt. Bis vor nicht allzu langer Zeit war sie bestimmt vom Rotlichtmilieu, das aber in den letzten Jahren zunehmend zurückgedrängt wurde. Geblieben sind umgebaute Stripteaselokale und angesagte Clubbing-Geheimtipps. Auf der anderen Seite der Limmat bietet das Niederdorf Bars und Kneipen satt für eine ausgiebige Poltertour. Tipps für durchtanzte Nächte sind das Mascotte am Ende des Niederdorfs, der Plaza Klub nicht weit von der Langstrasse oder das Aura am Paradeplatz mitten im Bankenviertel.

Zürich West Ausgehmeile

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ZÜRICH WEST


Eine der trendigsten Ausgehmeilen ist Zürich-West. Es war einst das Industriequartier der Stadt, aber bis zum Ende des letzten Jahrhunderts waren die meisten der Unternehmen fortgezogen und hinterliessen leere Fabrikhallen und Produktionsstätten. Die füllten sich dann mit kleinen, kreativen Betrieben, Bars, Discos, Restaurants, Galerien und kleinen Theatern. So befindet sich zum Beispiel in einer ehemaligen Giesserei das Restaurant »Gnüsserei«. In einer grossen Lagerhalle um die Ecke sorgt eine Mischung aus Restaurant, Bar, Verkaufshalle, Spezialitätengeschäft und Freizeittreffpunkt für ein gleichzeitig gemütliches und nostalgisches Ambiente.

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GASTRONOMIE


Das Gastronomieangebot der Stadt ist einzigartig in der Schweiz. Dass sich bei einem Anteil der Einwohner ausländischer Herkunft aus 169 Ländern (Stand 2014) von 32 Prozent für jede Küche der Welt ein passendes Lokal findet, verwundert kaum. Insgesamt gibt es über 2‘000 Restaurants, über 50 davon sind mit Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet und zählen zu den besten der Schweiz. Von innovativ bis traditionsbewusst reicht die Palette. So ist etwa das »Haus Hiltl« laut Guinnessbuch der Rekorde das älteste vegetarische Restaurant, inzwischen ergänzt durch eine vegetarische Metzgerei. Vielfach kopiert auch das weltweit erste Dunkelrestaurant »Blinde Kuh«, in dem Blinde und Sehbehinderte in totaler Finsternis Gaumenfreuden der besonderen Art servieren. Wer es traditionell möchte, der geht in eine der zu Restaurants umgewandelten Zunftstuben. Vom 14. bis zum 18. Jahrhundert waren sie die Machtzentren der Stadt, jetzt bekommt man dort Zürcher Spezialitäten im klassischen Stil – allen voran natürlich Zürcher Geschnetzeltes.

Blick vom Uetliberg

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LOCATIONS MIT AUSSICHT


Genau genommen dürfen sich Brautpaare am Tag ihrer Hochzeit ja per se über schönste Aussichten freuen – nämlich die auf eine lange, wunderschöne Zeit zu zweit. Wem das nicht genügt, der sucht sich für das Fest eine Location, bei der man nicht nur die Gedanken in die Zukunft sondern auch gern den Blick in die Weite schweifen lässt. Zürich hat davon einige zu bieten.
Da sind zuerst einmal natürlich all die Restaurants, die sich ein Plätzchen direkt am Zürichsee oder an der Limmat gesichert haben. Mit Blick über den glitzernden See auf die schneebedeckten Berge sitzt man etwa in den Restaurants »Quai 61«, »Fischstube« oder »Lakeside«.
Für Brautpaare auf Wolke 7 bietet sich als Location auch das »Clouds« an. Es befindet sich im 35. Stock des Prime Towers und bietet neben Gault-Millau-prämierten Gerichten auf dem Teller eine phänomenale Aussicht über ganz Zürich und die Berge. In der »Jules Verne Panorama Bar« direkt unter der Urania-Sternwarte lässt sich hervorragend ein Apéro abhalten, bei dem die Gäste nach den Sternen greifen und einen tollen Rundumblick über Zürich geniessen können. Nicht zu toppen hinsichtlich Weitblick – klares Wetter vorausgesetzt – ist natürlich das Aussichtsrestaurant »Uto Kulm« auf dem Zürcher Hausberg Uetli (Foto).
Ein bisschen ausserhalb der eigentlichen Stadt, dafür aber einen nur zwanzigminütigen Fussweg durch Wiesen und Wälder vom Zürcher Zoo entfernt liegt das Restaurant Adlisberg. Am Zoo direkt wiederum bietet das Restaurant »Masoala« eine ganz besondere Aussicht, denn von ihm kann man beim Festmenü durch eine Glaswand direkt in die exotische Natur des Madagaskar-Regenwaldes der Masoalahalle blicken. Dort, im Regenwald, kann man sich übrigens auch das standesamtliche Jawort geben.

Zürich Was unternehmen?

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WAS UNTERNEHMEN?


Wenn zwischen Zivilstandsamt und Festmenü noch eine zeitliche Lücke klafft, dann lässt sich die in Zürich für die Gäste ganz leicht füllen. Es werden in der Stadt an der Limmat nämlich jede Menge unterschiedlichster Führungen angeboten, die meist so um die zwei Stunden dauern.
Anbieten würde sich zum Beispiel die Führung »Love Stories«, in der man unter anderem erfährt, wessen Anblick Casanova davon abgehalten hat, ins Männerkloster Einsiedeln zu gehen, denn dorthin war er eigentlich unterwegs, als er in Zürich Station machte. Oder dass sich die Zürcher Bürgerdamen des 19. Jahrhunderts in ihre Eheverträge schrieben liessen, dass sie zwei- bis dreimal im Jahr mit dem Zug ins katholische Baden fahren durften, um so wenigstens ab und zu dem zwinglianischen und sehr spassfreien Zürich zu entkommen.
Eine andere Tour durch die Altstadt kann man nicht anders als süss bezeichnen: Auf ihr erwarten einen nämlich kleine Chocolatiers, traditionsreiche Konditoreien und andere interessante schokoladige Überraschungen. Klar, dass man dabei alles über die Geschichte der Schweizer Schokolade erfährt und dass es am Ende natürlich eine Degustation gibt, bei der man einige Kenntnisse erwirbt, die einen zum echten Schokokenner machen.

Oder man macht mit seinen Gästen einen Ausflug in eines der vielen stilvollen Cafés der Stadt. Zum Beispiel in die berühmte Confiserie Sprüngli, wo man sich luftige Luxemburgerli und zartschmelzende Truffes auf der Zunge zergehen lassen kann. Oder man setzt sich auf eine selbstgemachte Schokolade ins Café Schober. Bei den Cakefriends wird man mit Leckerem frisch aus der Backstube verwöhnt. Ganz speziell ist »Les Gourmandises de Miyuku«, wo Sara Hochuli von japanischen Mangas inspirierte Torten und Pralinés anbietet.