Palladium

Trauringe

Heavy Metal

Trauringe aus weißen Edelmetallen sehen nur auf den ersten Blick gleich aus! Beim näheren Hinsehen, Anfassen oder Anprobieren erkennt man schnell die Unterschiede. Man muss einfach spüren, mit welch angenehmer Schwere sich beispielsweise ein Platinring an der Hand anfühlt - sofort hat man den Eindruck, er ist für die Ewigkeit gemacht!

In unserer Bilderbox hier sehen Sie verschiedene Schmuckstücke, meist Eheringe, und der Text dazu beschreibt, aus welchen Metallen sie gearbeitet sind. So können Sie sich vorab mit den verschiedenen Optiken bekannt machen. Anprobieren müssen Sie die Ringe allerdings bei Ihrem Juwelier!

 

Platin

Platinschmuck hat in der Regel einen Reinheitsgrad von 95 Prozent, Gold hingegen nur von 75 Prozent. Dank seiner Reinheit ist Platin hypoallergen und eignet sich für Menschen mit empfindlicher Haut. Die Dichte des Platins und sein Gewicht machen es haltbarer und widerstandsfähiger als andere Schmuckmetalle. 

 

Weißgold

Die Reinheit von Gold wird mit Legierungen bezeichnet. Sie erkennen sie an dem kleinen Stempel im Inneren der Ringschiene. 333/000 bedeutet 333 Teile Feingold und 667 Teile Fremdmetall. Gold wird in Deutschland in der Regel als 333/000, 585/000 oder 750/000 Legierung verarbeitet. Feingold, also 999/000 ist für Eheringe meist zu weich.

 

Palladium

Es ist die kleine Schwester des Platins und wird in der Regel als 950/000 oder 600/000 Legierung verarbeitet. Palladium ist viel leichter als Platin, vom Gewicht her ist es dem Silber ähnlich.

 

Silber

Feinsilber ist für die Schmuckverarbeitung zu weich. Es muss mit anderen Metallen legiert werden. Die bekannteste Legierung ist die 925/000 unter der Bezeichnung Sterlingsilber.

 

Titan

Es ist hart, sogar härter als Stahl, rostet nicht und ist sehr leicht. Weil es kein Nickel enthält ist es absolut allergieneutral. Mit seiner hellen Oberfläche ist es wie geschaffen für großflächigen Schmuck.

 

Edelstahl

Es ist kratzfest und rostet nicht. Schon lange für Gehäuse und Armbänder in der Uhrenindustrie eingesetzt, wird es seit einigen Jahren auch in der Schmuckverarbeitung genutzt. In der Kombination mit Gold oder Diamanten entstehen wertvolle Trauringe.