Kostbare Trauringe und ein Diamant-Solitaire aus der Manufaktur Christian Bauer

Trauringe

Zum Abheben schön

Über diese kostbaren Ringe werden Sie sich ein ganzes Leben lang freuen, denn sie sind keinem Modetrend unterworfen. Ihre klassische Schönheit verdanken sie edlen Materialien wie Platin, Weißgold oder Palladium und kostbaren Diamanten. Woher kommen diese Edelmetalle und wodurch unterscheiden sie sich? Was ist das Besondere an ihnen?

 

Platin

Rein, selten, für immer - das sind die Attribute, die Platin auszeichnen. Sie finden Ausdruck in einem weiß schimmernden Glanz. Dabei ahnt kaum jemand, wie mühsam die Gewinnung von Platin ist: Beinahe eine halbe Tonne Gestein wird aus mehr als tausend Meter Tiefe geschlagen, gesprengt und geschürft, gemahlen und gewaschen - für die winzige Menge von nur einem Gramm Platin. Die Punzierung »Pt 950« bürgt für eine fast vollkommene Reinheit. Seiner hohen Dichte verdanken Schmuckstücke ihre Beständigkeit, was dieses Edelmetall besonders populär bei künftigen Brautpaaren macht.

 

Weißgold

Gold wird in reiner Form gefördert. Für die Schmuckherstellung ist es jedoch zu weich. Es muss mit anderen, härteren Metallen legiert werden. Wird das pure Gold mit hellen Metallen, wie zum Beispiel Palladium gemischt, entsteht Weißgold. Wie viel reines Gold dann in dem Schmuckstück steckt, erkennen Sie an dem kleinen Stempel in der Ringschiene. 333/000 bedeutet 333 Teile Feingold, 667 Teile Fremdmetall; 585/000 bedeutet 585 Teile Feingold, 415 Teile Fremdmetall und 750/000 bedeutet 75 Prozent Feingold und ein Viertel Fremdmetall. Je höher die Legierung, desto reiner das Schmuckstück.

 

Palladium

Das chemische Element trägt das Symbol Pd und gehört auch zu den weißen Edelmetallen. Palladium kommt fast ausschließlich zusammen mit dem schwereren Platin vor. Vom Gewicht her ist es aber eher dem Silber ähnlich. Es glänzt metallisch weiß und läuft an der Luft nicht an. Es wird meistens in einer 950er oder 600er Legierung zu Schmuck verarbeitet.