Brautkleid und Hochzeit

Hochzeitsmode

Mythos Brautkleid

Ein Brautkleid muss viel mehr als "nur" schön sein. Es muss etwas für die Frau, die es trägt, tun! Das perfekte Brautkleid sollte ihre eigene Schönheit unterstreichen, muss ihre Schokoladenseiten zeigen und weniger Erwünschtes still und heimlich kaschieren, es muss verzaubern und großartig sein und dabei doch so zurückhaltend, dass es der Persönlichkeit der Braut nicht die Schau stiehlt. Ein Brautkleid ist die Verbindung aus eigener Pracht und Hilfsmittel, das dem Aussehen der Trägerin dient. Zweifelsfrei etwas ganz Besonderes eben. Worauf es ankommt und was ein Brautkleid können muss, zeigt die kleine Übersicht:

 

1. Es muss prachtvoll sein

Das meint nicht unbedingt, dass es riesengroß sein muss. Kann es freilich. Aber kostbar wirkt auch eine ganz schmale, sinnliche Fishtail-Robe, wenn sie Wertigkeit offenbart: nämlich mit einem wunderschönen Luxusstoff. Stoffqualität zahlt sich einfach aus. Nicht nur, weil sie den Tragekomfort ganz erheblich erhöht, sondern eben auch, weil man es einem Kleid ansieht, woraus es gemacht ist. Hochwertige Stoffe fallen ganz anders als billiges Material. Sie haben eine andere Haptik, eine andere Oberfläche. Selbst ganz pur und unverziert verwendet, ist es diesen Stoffen auf den ersten Blick anzumerken, dass sie etwas Besonderes sind (beispielsweise bei einem edlen Brautkleid aus Seidensatin). Als prachtvolles Extra können selbstverständlich noch schöne Stickereien und Applikationen mit Kristallen, Perlen oder weiteren Stoffen (wie Spitze oder Stoffblumen) hinzukommen.

 

2. Es muss den richtigen Schnitt haben

Mit den "richtigen" ist gemeint: einen Schnitt, der sich für die Braut eignet. Denn genau das ist der Punkt, mit dem ein Kleid seiner Trägerin ganz besonders dienen kann. Der geeignete Schnitt zaubert nämlich eine perfekte Optik, die sich in ausgezeichneter Passform und einer sinnlichen, fraulichen, wunderschönen Silhouette zeigt. Wer einen Schnitt wählt, der der eigenen Figur schmeichelt, kann damit ausgleichend auf die eine oder andere Problemzone einwirken. Mehr über Brautkleid-Silhouetten und darüber, welche Form sich für welche Figur eignet, lesen Sie in unserem Artikel "Das Geheimnis der Schnittformen" hier.

 

3. Es muss zum Gesamtbild passen

Ein Brautkleid ist wie das Verbindungsglied zu allen Bestandteilen einer Hochzeit. Das macht es so wichtig - davon einmal abgesehen, dass es der Braut am nächsten ist. Damit alles harmonisch wirkt, muss es auch wirklich passen - und zwar:

  1. Zum Typ und Stil der Braut.
    Ein Brautkleid darf eine Frau niemals verkleiden. Es sollte ihrem Stil, ihrem Wesen und ihrem Typ entsprechen. Dann stellt sich auch das "Wohlgefühl" ein, das einem schon beim Brautkleidkauf sagt: "Genau das ist es!"
  2. Zum Konzept der Feier.
    Wer eine lässige Gartenparty im Green-Wedding-Style feiert, der braucht natürlich ein anderes Brautkleid als für eine Hochzeit, die sich ganz am klassischen Stil orientiert und nichts an Brauchtum und Traditionen auslässt.
  3. Zur Location und Jahreszeit.
    Ein üppiges, funkelndes Prinzessinnenkleid mit Riesenschleppe gehört ins Schloss. Und ein luftig-leicht fließendes Minikleid aus einem Hauch von Stoff an den Strand. Der Ort der Feier hat wesentlichen Einfluss darauf, welches Kleid am besten passt. Stil, Farben und Umgebung der Hochzeitslocation sind ausschlaggebend dafür, welcher Look sich eignet. Und natürlich auch die Jahreszeit.
Welches Brautkleid passt zu welcher Hochzeit