Hochzeitsmode von A bis Z

Braut-ABC

Hochzeitsmode von A bis Z

Das Schönste an der Brautmode ist, dass sie so vielschichtig ist. Die Auswahl an zauberhaften Roben für den großen Tag ist so umfassend, dass wirklich jede Braut das Kleid finden kann, das perfekt zu ihr und ihrem Stil passt. Manchmal scheint die Auswahl sogar so groß zu sein, dass sie einem fast gar Angst machen kann. Denn wie soll man aus all den Schönheiten just das Kleid "filtern", das wirklich wie für einen gemacht ist? Oder fast noch schlimmer: Wie soll man sich bei diesem Angebot überhaupt für nur ein Kleid entscheiden?

 

Wichtigster Ratschlag ist wohl der, für alles offen zu bleiben. Denn schon so manche Braut ging mit der Vorstellung ins Fachgeschäft, etwas "ganz Schlichtes" zu wollen, um dann bei den Anproben festzustellen, dass es ihr doch nicht üppig genug sein kann. Andersrum ist es genauso möglich. Man muss ein Brautkleid einfach anprobiert haben, damit man weiß, wofür das eigene Herz nun wirklich schlägt. Nur auf Fotos zu schauen, bringt zwar Inspiration, aber nicht die Gewissheit, dass das eine oder andere Kleid wirklich so perfekt wie kein zweites passt.

 

Was Sie in Sachen Brautmode so alles erwartet, haben wir in unserem Braut-ABC zusammengefasst. Das alleine bringt Ihnen zwar noch nicht Ihr Traum-Brautkleid - aber immerhin hilft das Alphabet beim fachlichen Wissen, was so alles auf Sie zukommen kann. Damit Sie eben bestens informiert und im Bilde sind. Einfach durch die Buchstaben klicken und lesen, was das Hochzeitsmoden-ABC von A bis Z so alles zu bieten hat:

Hochzeitsmode mit A

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Absatz

Den gibt's am Brautschuh von ganz flach bis hin zu schwindelerregenden Höhen. Welche Höhe eine Braut wählt, hängt von ihrem "Trainingsstand" ab: Highheels sehen einfach super aus, und es spricht nichts gegen sie, wenn man das Laufen auch im Alltag mit ihnen übt. Ansonsten gelten bei der Schuh- und Absatzwahl folgende drei Grundsätze: Erstens: Wählen Sie ein Modell, das Ihnen bequem am Fuß sitzt - Sie haben schließlich einen langen Hochzeitstag vor sich! Zweitens: Schuhe immer einlaufen! Drittens: Alle, die sich mit der Absatzhöhe unsicher sind, liegen mit vier bis sechs Zentimetern gewiss im richtigen Bereich.

 

A-Linie

Sie ist eine beliebte Schnittführung bei Hochzeitsroben. Wie der Name schon sagt, ist das Kleid A-förmig ausgestellt - von der schmalsten Stelle am Dekolleté bis zur weitesten unten am Rocksaum. A-Linien sind besonders figurfreundlich und eignen sich auch für Bräute mit größeren Größen.

Hochzeit mit B

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Bauscherock

Er ist unverzichtbar für jene Bräute, die es romantisch lieben. Fülle erreichen Brautroben durch Drapierungen, viele Lagen von Stoff (beispielsweise Tüll oder auch Organza) oder Volumen bringende Unterröcke. Wer's so richtig üppig aufgebauscht mag, der sollte daran denken, das erschwerte Laufen und Tanzen zu üben! Allerdings gelingt es den neuen Roben durch luftig-leichte Materialien (wie etwa Organza) große Fülle zu zaubern, ohne dass diese schwer wiegt.

Hochzeit mit C

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Crashstoffe

Man sieht sie immer mal wieder auch als Trend in der Brautmode: Gefältelte, geknitterte Materialien, die neben den klassischen, glatten Stoffen für topaktuelle, modische Präsenz sorgen.

Hochzeit mit D

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Dekolleté

darf Braut bei der Hochzeit selbstverständlich zeigen! Viele Oberteile von Brautkleidern planen den sexy Look ohnehin mit ein. Korsagen betonen den Busen, herzförmige Ausschnitte (aber auch V-Ausschnitte) gewähren tiefe Einblicke.

 

Dessous

Ein solches ist bei der Brautausstattung nicht zu vernachlässigen! Klassischerweise sind Hochzeitsdessous weiß oder cremefarben und sollen - außer verführerisch auszusehen, wenn sie in der Hochzeitsnacht ihren großen Auftritt haben - auch noch den Sitz des Brautkleids perfektionieren. Insbesondere ist das Augenmerk dabei auf Vorder- und Rückenausschnitt sowie die Trägerführung des Brautkleids zu legen. Auch der Stoff ist ausschlaggebend für die Wahl des Untendrunters, denn kein Dessous - so schön es auch sein mag - darf sich auf der Robe abzeichnen. Neben raffinierten, edlen Spitzenkreationen gibt es deshalb auch glatte, nahtlose Designs. Zum BH- oder Korsagen-Set unbedingt passende Strümpfe und Strumpfband kombinieren!

 

Diadem

Es gehört ganz einfach zum Prinzessinnenlook. Die königlich anmutenden Glitzerwerke fürs Haar gibt es in den verschiedensten Ausführungen: silber oder golden, mit Perlen, Strass und Farbsteinen, mal mit kleinem Aufbau, mal größer. Diademe eignen sich für praktisch jede Frisur und Haarlänge und können daher im lässig offenen Haar genauso wie in strengen Hochstecklooks zur Hochzeit getragen werden.

Hochzeit mit E

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Elfenbein

Es ist mittlerweile die Brautkleidfarbe Nummer eins und hat sich unter den Namen "Ivory" oder "Creme" einen festen Platz auf der Hochzeit gesichert. "Ivory" ist die englische Bezeichnung für den zarten Cremeton, der vielen Bräuten allein schon deshalb besser zu Gesicht steht, weil es - im Gegensatz zum harten Reinweiß - freundlicher, sanfter und weicher wirkt.

Hochzeit mit F

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Französische Spitze

ist mit der Brautmode eng verknöpft. Den Stoff gibt es als Allover-Spitzenlook genauso wie als Stilelement in Form von aufapplizierten Motiven. Auch, um Farbakzente zu setzen, eignet sich Spitze, da ihre durchscheinende Form stets den darunter liegenden Stoff und seinen Ton wirken lässt. All das gilt übrigens nicht nur für französische, sondern auch für jede andere Spitze.

Hochzeit mit G

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Godetrock

So bezeichnet man einen Rock mit geradem, hüftschmalen Schnitt, der nach unten hin keilartig ausgestellt ist. In seiner ursprünglichen Form wurden zum Saum hin (in etwa ab Knie- oder Wadenhöhe) so genannte "Godetfalten" eingearbeitet. Dabei wird in die Nähte dreieckiger Stoff eingearbeitet, so dass der Rock an Volumen gewinnt. Doch ob man nun diese klassische Ausführung bevorzugt oder Modelle, denen der Look aufgrund ihrer Schnittform oder beispielsweise durch Rüschenbesatz gelingt, spielt keine Rolle. Fakt ist: Godetröcke sorgen für eine weibliche Silhouette und haben eine sehr elegante Wirkung.

Hochzeit mit H

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Handschuhe

Sie haben als Braut-Accessoire durchaus ihre Bedeutung! Insbesondere trägerlose Korsagenoberteile "vertragen" bisweilen ein Extra, das die nackte Haut der Arme bedeckt. Handschuhe für die Braut gibt's mit Fingern oder ohne und von handfesselkurz bis oberarmlang. Kleiner Tipp für den Ringtausch: Wer fingerlose Braut-Handschuhe wählt, hat sowieso kein Problem damit - Fingerhandschuhe werden im entscheidenden Moment am besten einfach ausgezogen und der Trauzeugin weitergegeben. 

 

Hosenlook

Eignet sich bei der Hochzeit fürs Standesamt und alle, die ihre große Robe für die Kirche "aufsparen" wollen.

Hochzeit mit I

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Individuell

Das sollte jeder Hochzeitslook sein! Den unverkennbaren Style kreiert man als Braut am besten mit der eigenen Persönlichkeit. Make-up, Frisur, Accessoires - all dies bestimmt am Hochzeitstag den Gesamtlook, so dass am Ende stimmt, was gar nicht anders sein soll: Dass jede Frau "ihre" Hochzeitsrobe trägt - auch wenn es sie noch ein zweites Mal gibt.

Hochzeit mit J

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Jäckchen

Man kann es Bräuten nur empfehlen, sich ein solches zu besorgen. Denn ganz gleich, ob als Oberteil beim Hosenanzug, als Extra zur Brautrobe an kühlen Tagen oder als Stilmittel ganz allgemein - es wertet den Look einfach auf. Mit "Jäckchen" ist auch gar nicht unbedingt die "Jacke" gemeint, wie wir sie im Alltag kennen. Vielmehr denken wir an einen Bolero, den es mittlerweile in den verschiedensten Ausführungen gibt. Auch ergänzend zur kirchlichen Trauung ist ein Bolero bestens geeignet, damit man nicht gar so "nackt", sondern elegant bedeckt vor den Altar treten kann.

Hochzeit mit K

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Kellerfalte

Eigentlich besteht diese aus zwei einzelnen Falten, deren Brüche aneinanderstoßen und die, am Rockbund platziert, für romantische Weite und Schwung sorgen.

 

Korsage

Das klassische Oberteil beim Brautkleid! Sieht festlich aus, sitzt gut, formt die Figur und ist durch ihren eigenständigen Charakter ein ideales Kombinationselement zu verschiedensten Rockformen. Vom Mieder entliehen ist die Idee des rückwärtigen Schnürens. Die meisten Korsagen greifen dieses Schnürthema jedoch weniger aus Figur- denn aus optischen Gründen auf. Auch Zierknöpfchenleisten sind ein beliebtes Element, das die Rückenansicht spannender macht. Und für alle, die es am liebsten einfach und handlich mögen, gibt es Korsagen selbstverständlich auch mit praktischem Reißverschluss.

Hochzeit mit L

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Luxus

Daran darf es keinem Hochzeitsstyling fehlen. Ob glamourös mit üppigen Glitzermotiven, aufwändigen Stickereien und verschwenderischen Stoffmengen oder nicht ganz so offensichtlich durch die Verwendung wertvoller Materialien - Luxus ist ein Attribut, das jeder Braut gebührt.

Hochzeit mit M

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Mieder

Sie sind noch deutlicher auf die Figur zugearbeitet als Korsagen. Mieder werden grundsätzlich geschnürt und erfüllen ihre Aufgabe dann perfekt, wenn sie den Oberkörper optimal formen. Zur Brautmode passen Miederlooks hervorragend. Sie lassen sich sowohl zu schmalen als auch üppigen Rockformen kombinieren und greifen mit der Schnürung im Rücken ein stets aktuelles Hochzeitsthema auf.

 

Mini

Lange Röcke, am besten mit Schleppe, werden immer Standard in der Hochzeitsmode bleiben. Dennoch bieten Minidesigns eine immer wieder gern gesehene Abwechslung im Trauungsalltag. Als modisch-junge Alternative passen sie zweifelsohne für den Look im Standesamt. Immer wieder aktuell sind auch Kombinationen aus Mini mit Maxi - entweder in Form eines Vokuhila-Schnitts (vorne kurz und hinten lang) oder in Form von Kombi-Designs mit abnehmbaren Schleppen.

 

Muster

Sie gibt es natürlich auch in der Brautmode! Stickereien und Applikationen sorgen entweder Ton in Ton oder farblich dezent (oder auch mal kontrastreich) abgesetzt für Abwechslung zwischen weißen und cremefarbenen Unistyles.

Hochzeit mit N

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Nachbessern

Darüber sollten sich Bräute schon beim Kauf ihrer Hochzeitsrobe im Klaren sein: Ein Änderungstermin, kurz vor der Hochzeit, wird in den allermeisten Fällen vonnöten sein. Schließlich soll die Traumrobe ja perfekt sitzen - im Brustbereich genauso wie in der Länge (zumindest da ist bei den allermeisten Roben Nachbesserung vonnöten).

 

Neckholder

Sie genießen in der Brautmode bleibende Aktualität: Da gibt es breite Träger, die um den Hals führen, oder zarte Bänder, die im Nacken zur Schleife werden. Modisch on top sind auch Neckholder mit Kragen.

Hochzeit mit O

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Oberstoff

Dass Mehrlagigkeit das Gesicht der Brautmode prägt, ist klar. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Stoff zu, der obenauf liegt. Zarter Organza beispielsweise, der für einen luftig-leichten Look sorgt und dank seiner Transparenz sehen lässt, was sich untendrunter befindet. Oder Spitze, die andere Farbnuancen und Strukturen auf eine zweite Unilage zaubern kann. Oder aber Tüll, der aufwändig bestickt zum Highlight wird. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

 

Öffnungen

machen Brautmode spannend! Zum Beispiel Schlitze in Röcken, die entweder Bein zeigen oder raffiniert eingearbeiteten anderen Stoff. Oder Aussparungen im Rücken, die ebenfalls mit transparenten Stoffen ausgefüttert sein können.

Hochzeit mit P

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Pailletten

Sie sind der absolute Renner, wenn es besonders funkeln soll. Pailletten verleihen Hochzeitslooks eine glamouröse Optik, insbesondere dann, wenn sie eng an eng aufgestickt sind. Aber auch als vereinzelt gesetzte Highlights entfalten sie zauberhafte Glanzeffekte. Pailletten in zarten Farben lassen zudem schöne Musterungen entstehen, die Brautmode in ein völlig neues Licht rücken.

 

Pelz

Kuscheliges Extra für die Winterbraut. Findet seinen Einsatz an Ausschnitt und Dekolleté, in Form von aufapplizierten Mustern (manchmal sogar an Schleiern), als wärmende Stola, Cape oder Pelerine.

 

Perlen

Es gibt wohl keine Romantikbraut ohne Perlen. Meist sind die zarten Schmuckstücke Ton in Ton auf Oberteile oder in Mustern am Rock oder dessen Saum aufgestickt. Abwechslung entsteht durch Applikationen mit zarten farblichen Abweichungen zum Stoff. Ob üppig verstreut oder zu Motiven formiert - Perlen sind einfach ein absolutes Muss für verträumte Bräute. Und natürlich lassen sich Perlen auch an Spängchen, Curlies oder auf dem Diadem ganz wundervoll in die Frisur integrieren.

 

Prinzessform

Bezeichnet am Saum spitz zulaufende Korsagenoberteile.

 

Plissee

Der fein gefältelte Stoff ist ein Trendhighlight der aktuellen Brautmode. Wird gerne für zart schwingende Röcke verwendet oder als Volumen bringender Einsatz in aufgeschlitzten Passagen. Auch für gestufte Looks ein gerne genommenes Material. Zudem passen Plissees auch super zu Crashoptiken.

Hochzeit mit Q

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Querdrapierungen

Fältchenverlauf, der asymmetrische Akzente setzt. Königlich anmutende Roben zeigen die Drapierung am Oberteil meist zur Taille hin verlaufend.

Hochzeit mit R

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Rascheln

Bringt das echte Hochzeitsfeeling und wird erzeugt von üppig-weiten Schleppenröcken in knisternden Stoffen wie Tüll, Organza oder edlen Seidenmaterialien wie Taft.

 

Rock

Ihm kommt bei der Brautrobe eine ganz entscheidende Bedeutung zu: Schließlich wecken doch gerade die verschwenderischen Stoffmengen, die das Bein umspielen, erst das Gefühl, endlich Braut zu sein. Luxuriöse Schleppenröcke lassen Frauen schreiten und machen den Märchenprinzessinnen-Style komplett. Natürlich gibt es Hochzeitsröcke auch in schmäleren Varianten: schlicht gerade, A-linienförmig, als Godet- oder Meerjungfrauen-Look.

Und weil zum Rock des Brautkleides ja in den meisten Fällen eine Schleppe gehört, gibt's mehr über sie unter "S" nachzulesen.

 

Rücken

Extravagante Rückenausschnitte sind oftmals in der Brautmode gefragt. Neben tiefen Linienführungen, die die blanke Haut zeigen, spielen auch transparente Einsätze aus besticktem Tüll oder aus durchscheinender Spitze eine Rolle.

Hochzeit mit S

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Schleier

Er bleibt bei der Hochzeit immer im Trend! Und da es Schleier in den verschiedensten Ausführungen von kinnkurz bis hin zu boden- oder sogar schleppenlang gibt, findet auch jeder sein ganz persönliches Lieblingsstück. Besonders zauberhaft sind Schleier, die Motive der Brautrobe aufgreifen, beispielsweise durch den gleichen Spitzensaum. Gerade in der Kirche ist der Schleier ein wunderschönes Accessoire für die Hochzeit, wenn die Braut ihn zunächst vor dem Gesicht trägt, ehe der Bräutigam ihn für den ersten Kuss zurückschlagen darf.

 

Schleppe

Ob nur kurz angedeutet oder mächtig lang - Schleppen machen aus Kleidern Hochzeitsroben. Gilt für klassische genauso wie für moderne Looks.

 

Stickerei

Sie ist aus der Brautmode kaum wegzudenken. Ob auf Oberteilen, Rocksäumen oder Schleppen, Ton in Ton oder farbig abgesetzt, mit Faden, Perlen oder Pailletten - Stickereien geben jeder Hochzeitsrobe diesen Touch von Hochwertigkeit, Luxus und Exklusivität. Besonders die romantische Brautmode nutzt mit floralen oder Ornamentmotiven den subtilen, festlichen Charme der entstehenden Muster.

 

Strümpfe

gehören an jedes Brautbein. Für die Braut gibt es sie in sexy Ausführungen mit breitem Spitzenbund zum Abschluss und exakt darauf abgestimmtem Hüftgürtel. Farbwahl und Musterung orientieren sich selbstverständlich an den Vorgaben des Brautkleids. Ob uni hautfarben oder in Creme, mit verspielten Herzchen oder blütenverziert, zartem Glanz oder ganz aus Spitze - entsprechende Strümpfe machen das Styling perfekt.

 

Strumpfband

Mit ihm lässt sich ein kleines Ritual zelebrieren: Viele Bräute wählen es in Blau (oder zumindest mit blauen Details), um einem alten Brauch gerecht zu werden. Nämlich, dass jede Braut an ihrem Hochzeitstag etwas Altes (steht für den zu Ende gehenden Lebensabschnitt), etwas Neues (symbolisiert das jetzt Beginnende), etwas Blaues (für Traue) und etwas Geliehenes (bedeutet Freundschaft) tragen sollte. Übrigens: Ebenfalls aus England stammt der Brauch des Strumpfband-Werfens. Er entspricht unserem Ritus mit Brautstrauß - nur dass hier nicht unverheiratete Damen, sondern alle Junggesellen unter den Gästen die Fänger sind. Wer das Strumpfband der Braut ergattert, soll nämlich der nächste Bräutigam werden!

 

Spitze

Mehr über den gefragten Brautstoff gibt es nachzulesen unter "F" wie "Französische Spitze".

Hochzeit mit T

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Taft

So heißt ein hauchzartes Gewebe aus Seide oder Kunstseide. Besonders wirkungsvoll sind Stoffe mit changierenden Effekten. In der Brautmode kommen dabei neben Creme- und Goldtönen auch Rot und Rosé in Frage.

 

Tasche

Sie ist unverzichtbar für die Braut. Schließlich müssen Taschentuch, Lippenstift und Handschuhe irgendwo verstaut werden. Die Looks sind genauso vielfältig wie das Angebot an Brautkleidern. Es gibt Designs vom Schnürbeutelchen bis zur kantigen Clutch, mit Stickereien verziert, Perlen oder Pailletten geschmückt, mal eher verspielt, mal eher elegant, mal in Stoff und mal aus Leder. Wichtig: Alle Stilelemente des Brautstylings müssen zusammenpassen - das schließt natürlich auch die Brauttasche ein.

 

Ton in Ton

sind in der Brautmode vornehmlich Stickereien gearbeitet. So wirken die Verzierungen dezenter und erfordern vom Betrachter einen zweiten Blick, um als versteckter Luxus erkannt zu werden. Auch Bräute, die "ganz in Weiß" (oder natürlich Creme) heiraten möchten, müssen also nicht auf Stickereiarbeiten verzichten.

 

Transparenz

ist durchaus hochzeitstauglich. Traditionell werden durchscheinende Stoffe bei Brautkleidern als abschließende Lage obenauf verwendet, die einen Blick auf das Darunterliegende zulässt oder für luftig-leichtes, nicht auftragendes Volumen sorgt. Allerdings darf Transparenz auch nackte Haut zur Geltung bringen: An Ärmeln, Dekolleté und Rückenausschnitten sorgen Tüll- und Spitzeneinsätze für atemberaubende Akzente. Manchmal wird sogar auf ein Höchstmaß an Sexappeal gesetzt, indem Transparenz bei durchscheinenden Korsagen oder freizügigen Bauchpartien zum Einsatz kommt.

 

Tüll

ist aus der Brautmode nicht wegzudenken. Als eigearbeiteter Unterrock sorgt er für bombastisches Volumen, sichtbar verwendet ist er unverzichtbar beim Ballerinenlook oder bei großen Roben.

Hochzeit mit U

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Umwerfend

zu wirken ist das Ziel jedes Hochzeitsoutfits. Und für die Braut das Stichwort fürs sorglose Brautkleidshopping: Dann nämlich, wenn man sich in einer Robe genauso umwerfend gut wie pudelwohl fühlt, hat man die richtige gefunden. Einfach aufs Bauchgefühl hören!

 

Unkonventionell

sind an der Brautmode heutzutage nicht nur manche Schnitte, sondern auch die Stoffe: Crashoptiken, Knitterlooks, Fältchendesigns und allerlei innovative, neue Materialien, die immer wieder weiterentwickelt werden, sind am Hochzeitstag durchaus erlaubt.

 

Unterrock

Viele Brautkleider haben heutzutage den Form gebenden Unterstoff schon fest in der Robe integriert, manche verlangen aber doch noch nach dem guten, alten Unterrock. Wie weit er ausgestellt sein darf und welche Form er haben muss, hängt vom Schnitt des Kleides ab. Es gibt auf jeden Fall für jede Rockform das richtige für Untendrunter.

Hochzeit mit V

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V-Ausschnitt

Auch wenn in der Brautmode große, das Dekolleté betonende Rund- oder quadratische Ausschnitte und natürlich der Sweetheart-Ausschnitt (herzförmig) dominieren, so gibt es natürlich auch V-Varianten. Je nachdem, wie angesagt sie sind, werden sie von den Designern mehr oder weniger häufig in Szene gesetzt.

 

Verzaubernd

sind an Brautmode besonders die Details. Achten Sie deshalb auf die kleinen Extras: außergewöhnliche Schnittführungen, Applikationen, Drapierungen, Stickereien, edle Stoffe ...

Hochzeit mit W

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Weiß

ist und bleibt die Hochzeitsfarbe Nummer eins. Allerdings geht die Tendenz zu gebrochenen Weißtönen wie Ivory oder Creme, da diese nicht ganz so hart, sondern etwas weicher wirken und daher bisweilen besser zum Teint passen.

Lesen Sie auch den Beitrag unter E wie Elfenbein.

 

Weit

darf der Brautrock sein. Die großen Roben kommen ohne ein gewisses Volumen nicht aus, insbesondere dann, wenn sie in eine lange Schleppe münden.

Hochzeit mit X

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X-beliebig

sind viele Möglichkeiten, die es sowohl für die Hochzeit als auch beim Brautstyling gibt. Welchen Hochzeitstraum man auch immer träumt - er sollte in Erfüllung gehen. Beim Brautstyling gilt es dabei nur zu beachten, dass man sich mit seinem Hochzeits-Look nicht verkleidet, sondern authentisch fühlt. Die Möglichkeiten sind definitiv endlos: klassisch-elegant, trendig-jung, romantisch-verspielt, feminin-elegant, ...

Hochzeit mit Y

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Y-Silhouette

Sie bezeichnet eine Linie, die an ein großes Y erinnert und typisch für die 1950er-Jahre war. Dabei wurden insbesondere Schultern und Oberkörper durch übergroße Oberteile gekennzeichnet, während es zu den Hüften hin schmaler wurde. In der Brautmode hat die Y-Silhouette keine allzu große Bedeutung. Man kann sie praktisch vernachlässigen. Dafür kommen anderen Silhouetten eine größere Beudetung zu: beispielsweise der X-Linie, die Schultern und Hüften betont, während die Taille ganz schmal und schlank gehalten wird. Oder die H-Linie, die ein eng anliegendes Oberteil (oftmals mit einem Gürtel betont - wobei die Taille nicht allzu schmal werden darf) mit einem gerade geschnittenen Rock kombiniert. Absolute Lieblingssilhouette in der Brautmode ist jedoch die A-Linie (oben schmal und unten A-förmig ausgestellt).

Mehr über sie gibt's hier unter Buchstabe A zu lesen.

Hochzeit mit Z

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Zierschnürung

Es gibt die "echten" Schnürungen, die Korsagen auf Figur bringen, und jene, die nur fürs Auge sind - vorne, hinten, seitlich, an Top oder Rock - Brautmode und Schnürungen sind eng verbandelt!