Wie Brautkleid und Hochzeitsanzug zusammenpassen

Brautkleid und Anzug

So passen sie zusammen

Es ist ein zauberhafter Brauch, dass Braut und Bräutigam ihre Outfits für die Hochzeit unabhängig voneinander kaufen und sich am Hochzeitstag damit überraschen. Doch die Tradition birgt natürlich auch Gefahren: Denn wer nicht weiß, wie der Partner aussieht, kann sich nur schlecht auf ihn abstimmen. Und es ist wichtig, dass das Brautpaar für seinen großen Auftritt in jeder Hinsicht einen ganz harmonischen Eindruck hinterlässt. Da muss alles stimmen und der Anzug perfekt zum Brautkleid passen (und umgekehrt natürlich). Was also tun, damit die Looks auch wirklich harmonieren?

 

In aller Regel ist es so, dass die Braut ihr Kleid als erstes kauft. Wir empfehlen, spätestens ein halbes Jahr vor dem Hochzeitstermin ins Fachgeschäft zu gehen und sich für das Traumkleid zu entscheiden. Lieferzeiten und Änderungen erfordern es, dass man sich wirklich frühzeitig darum kümmert. Der Bräutigam darf ein wenig kurzfristiger vorgehen, sollte sein Outfit aber auch nicht gerade auf den allerletzten Drücker besorgen: Drei Monate vor dem großen Tag ist es also auch für ihn spätestens an der Zeit, sich um den Look zu kümmern. Es ist also letztlich an ihm, einen Anzug zu finden, der perfekt zum Brautkleid passt - und das unter Umständen, ohne die Robe je gesehen zu haben. So kann man das Problem lösen:

  1. Braut und Bräutigam kaufen im selben Fachgeschäft ein. Dann übernimmt das Personal die Aufgabe der Stylingpolizei. Und die Profis wissen garantiert, was miteinander geht und was nicht!

  2. Man setzt eine Beraterin oder einen Berater aus dem Familien- oder Freundeskreis ein, der beide Partner begleitet und regulierend einwirkt, ohne etwas zu verraten. Allerdings muss derjenige schon stilsicher sein!

  3. Der Bräutigam nimmt eine Stoffprobe des Brautkleides zum Anzug-Shopping mit. Dann ist zumindest sichergestellt, dass er farblich nicht daneben greift. Hilfreich sind darüber hinaus aber auch noch ein paar Hinweise von der Braut zum Stil ihres Kleides (zumindest ganz grob: "Mein Brautkleid ist pompös / sehr schlicht; es ist aufwändig verziert / ganz zurückhaltend; es hat viele glitzernde Kristalle / hat eine ganz glatte Oberfläche ...").

Selbstverständlich gibt es auch die Variante, dass Braut und Bräutigam von vorneherein gemeinsam zum Brautkleid und Anzug kaufen gehen. Das wird von einigen Paaren durchaus so praktiziert, die als Argument für diese Vorgehensweise nicht nur die dadurch garantierte Sicherheit ins Feld führen, dass man auf diese Weise am einfachsten etwas zueinander Passendes findet, sondern dass man so auch weiß, dass man den Partner mit seiner Outfit-Wahl nicht enttäuscht, sondern ihm gefällt. Auch das gemeinsame Shoppingerlebnis sei eine schöne Erfahrung, mit der man die Vorfreude auf die Hochzeit gemeinsam ankurbeln könne. Trotzdem ist es unbestritten, dass der Wow-Effekt sicher dann am größten ist, wenn man einander erst am Hochzeitstag in Brautkleid und Hochzeitsanzug als "echte" Braut und "echter" Bräutigam erstmals gegenübersteht und damit erstmals sieht.