Blütenkränze für Braut und Brautjungfern

DIY-Idee

Blütenkränze

Blumen für die Braut, heißt es immer so schön! Aber Blumen sind auch für alle anderen Mädels rund um den schönsten Tag eine wunderbare Sache. Für Brautjungfern, Trauzeuginnen und alle Freundinnen. Topaktuell sind beispielsweise Blumenkränze. Sie machen das Haar-Styling einfach perfekt, sehen total romantisch aus und verbinden die Looks aller Mädels, die sie tragen. Blumenkränze fürs Haar kann man auch ganz einfach selbst machen. Es gibt Workshops (beispielsweise für Junggesellinnen-Abschiede oder Brautpartys), in denen man unter Anleitung gemeinsam werkeln kann. Man kann es aber natürlich auch mal für sich probieren - so schwer ist es eigentlich nicht. Die Techniken variieren je nach Machart, aber im Groben bleibt die Vorgehensweise gleich. Man kann sich in etwa daran orientieren:

 

Benötigt werden:

  • Schere
  • Zange
  • grüner, etwas dickerer Floristendraht
  • grüner Wickeldraht
  • Floristen- oder Masking-Tape
  • verschiedene Blumen (z.B. Rosen, Ranunkeln, Schleierkraut) und etwas Grün (wie Eukalyptus oder Farn)
  • Seidenband

Und so geht's:

  1. Aus dem dickeren Draht wird das Grundgerüst für den Blütenkranz. Deshalb erst mal die Länge des Drahtes am Kopf abmessen. Für die Version zum Binden sollte es über die Stirn gemessen bis gut hinter die Ohren reichen. Am besten ist es, man nimmt den Draht doppelt. So hat man auf der einen Seite bereits eine Schlaufe, durch die man am Ende das Seidenband ziehen kann. Auf der anderen Seite biegt man den Draht zurück, so dass auch hier eine Schlaufe entsteht, und umwickelt das Ende mit Floristen- oder Masking-Tape.

  2. Damit es leichter ist, die Blumen am Draht zu befestigen, kann man vorab schon kleine Sträußchen binden. Dazu werden die Blumenstiele auf zirka 3 bis 5 Zentimeter Länge gekürzt und alle Blätter entfernt. Auch das Grün wird auf diese Länge gebracht. Dann kleine Sträußchen aus etwa 3 bis 5 floralen Elementen arrangieren und das Ende des Straußes mit Masking-Tape umwickeln. Wie viele Sträußchen man braucht, kann man austesten, indem man sie entlang des vorbereiteten Drahtreifes legt. Man kann etwa von 10 bis 15 Sträußchen ausgehen.

    TIPP: Man kann jedes Sträußchen mit unterschiedlichen Blumen zusammensetzen, damit der Endlook etwas abwechslungsreicher wird. Viele Blumenkränze sind in der Mitte auch üppiger und mit größeren Blumenköpfen bestückt - auch das kann bei der Vorbereitung der einzelnen Sträuße berücksichtigt werden.

  3. Nun werden die einzelnen Sträuße am Haardraht befestigt, indem man sie mit dem grünen Wickeldraht an das vorbereitete Grundgerüst wickelt. Manche nehmen alternativ zum Wickeldraht auch Floristen-Tape - das sitzt vielleicht etwas weicher am Kopf.

    TIPP: Die Sträußchen von außen beginnend dicht an dicht an den Grunddraht wickeln und dabei immer in dieselbe Richtung arbeiten, so dass die Stiele und die Blumenköpfe immer in eine Richtung zeigen.

  4. Auf diese Weise geht man vor, bis der ganze Reif mit Blumen bestückt ist. Dann fehlt zum Abschluss nur noch das Seidenband: einfach auf die gewünschte Länge schneiden und durch die Drahtschlaufen ziehen. Beim Zurechtschneiden des Bandes muss man darauf achten, dass es nicht zu kurz wird - man will es am Kopf ja noch zur schönen Schleife binden oder vielleicht sogar in eine Flechtfrisur einarbeiten.
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