Hochzeitsfotografin Radmila Kerl

Weltweit / München

Radmila Kerl Photography

Radmila Kerl versteht ihren Beruf als Berufung – und als eine große Verantwortung. Gerade in der Hochzeitsfotografie, sagt sie, gehe es um das Festhalten von Augenblicken, die nicht wiederholbar sind, um Bilder, die im Laufe der Zeit Teil des wertvollsten Familienbesitzes werden. Deshalb komme es hierbei auf der einen Seite auf erstklassige Fotografie, auf das perfekte Beherrschen des Handwerks, auf der anderen Seite aber genauso sehr auf den Umgang mit den Menschen an.

 

Wir stellten ihr ein paar Fragen zum Thema Ganztagsreportage:


Frau Kerl, warum empfehlen Sie in der Hochzeitsfotografie Ganztagsreportagen?

"Das Ziel einer Reportage ist die Dokumentation dieses Tages und der Ereignisse rund um das Jawort, die auf ungezwungene und natürliche Art und Weise entstehen muss, damit sie den Zauber des Tages einfängt und die Menschen zeigt, wie sie sind. Alle Brautpaare berichten mir nach der Hochzeit, dass dieser Tag 'wie ein Film' an ihnen vorbeigezogen sei. Durch die Fotoreportage wird er für immer festgehalten. Mehr noch: Es werden Momente eingefangen, die das Brautpaar sonst gar nicht wahrgenommen hätte, denn es kann ja nicht überall gleichzeitig sein. Hier sorgen die Bilder für Einblicke in Situationen, die das Paar so gar nicht mitbekommen hat: 'Wie ergeht es während der kirchlichen Trauung den Gästen in den Kirchenbänken? Sehe ich da Freudentränen bei meiner Mutter?'

Das Paar sitzt ja vor dem Altar mit dem Rücken zu den Gästen. Oder umgekehrt: 'Was macht das Brautpaar vor dem Altar?' Die Gäste sehen es ja nur von hinten."


Welchen Zeitraum umfasst eine Fotoreportage typischerweise?

"Man kann sich das Ergebnis einer Reportage wie ein Bilderbuch vorstellen, das in mehreren Kapiteln durch den Tag führt. Dies Kapitel könnten sein: die Vorbereitungen der Braut und des Bräutigams am Morgen, die Trauung, die Gratulation, das Anschneiden der Hochzeitstorte, das Brautpaar-Shooting, das Dinner mit allen festlichen Reden, der Brautwalzer und die Eröffnung der Tanzfläche. Es wäre schade, wenn nur ein bestimmter Zeitabschnitt auf diese Weise dokumentiert würde: Man würde damit praktisch auf ganze Kapitel im Buch der Hochzeit verzichten.

Deshalb empfehle ich meinen Brautpaaren immer eine Reportage vom so genannten 'Getting Ready', den Vorbereitungen also, bis zum Brautwalzer. Eine darüber noch hinausgehende Reportage macht nur dann Sinn, wenn später am Abend noch etwas Wichtiges geplant ist wie zum Beispiel ein Feuerwerk. Ansonsten beenden wir die fotografische Begleitung, nachdem die Party eröffnet wurde – tanzende Menschen sind tanzende Menschen, egal ob um 22 oder um 24 Uhr. Die Fotomotive verändern sich danach nicht mehr sehr und das Brautpaar kann das Geld für die zusätzlichen Stunden des  Fotografen sparen."


Welche Anforderungen stellt eine Hochzeitreportage an den Fotografen?

"Wechselnde Lichtverhältnisse, dunkle Kirchen und Partykeller, gleißender Sonnenschein: all das wechselt oft innerhalb von Minuten. Dazu kommen unerwartete Situationen oder Änderungen des Ablaufs. Es ist deshalb wichtig, dass der Fotograf sowohl technisch auf alle Situationen vorbereitet ist als auch sehr flexibel reagieren kann. Er sollte möglichst vorausschauend agieren und sich in die Gesellschaft einfügen, ohne den Ablauf zu stören. Ein Gefühl für Situationen und Menschen ist dabei eine Grundvoraussetzung."



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