ABC der Hochzeit

Brautkleid bis Budget

 

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Brautentführung
Ein ehemals weit verbreiteter Brauch, bei dem die Braut von einem Teil der Gäste entführt wird (meist in eine andere Gaststätte), wo sie vom Bräutigam gefunden und ausgelöst (durch Bezahlen der entstandenen Zeche) werden muss. Die Entführer haben dabei oft jede Menge Spaß, aber die anderen Gäste, die ohne Braut und Bräutigam zurückbleiben, finden das meistens nicht so witzig. Wir raten ab von diesem Brauch, der die Feierlaune erheblich beeinträchtigen kann.

Brautführer
Hatte in früheren Zeiten die wichtige Aufgabe, die Braut vom Haus der Eltern sicher zur Kirche oder zum Haus des Bräutigams zu führen. Oft brachte er sie sogar bis zum Altar. Heutzutage wird dieses ehrenvolle Amt auf Hochzeiten kaum noch besetzt. Wenn doch, übernimmt er kleine, aber wichtige Aufgaben, wie den Gästen bei der Sitzordnung oder mit der Garderobe behilflich zu sein.

Brautjungfern
Meist gute Freundinnen der Braut, die ihr bei den Hochzeitsvorbereitungen, beim Ankleiden am Morgen des großen Tages und während des Festes selbst helfen und zur Seite stehen. Ein Ehrenamt, auf das man sehr stolz sein darf. Oft ziehen sie mit der Braut in die Kirche ein. Einem alten Aberglauben zufolge halten sie dabei Dämonen von der Braut fern.

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Brautkleid, Schnitte
A-Linie:
Der Rock des Kleides breitet sich ab Taillen- oder Hüfthöhe A-förmig aus. Wird meist mit einem schmalen Oberteil, etwa einer Korsage kombiniert. Macht eine optimale, ausgewogene Figur - insbesondere auch bei Bräuten, die zwar einen schlanken Oberkörper, aber kräftige Hüften und Schenkel haben.
Empire-Linie:
Das Kleid wird direkt unterhalb des Busens abgefasst und fällt im Anschluss weich fließend bis zu Saum hinab. Häufig sind sie am Dekolleté aufwändig bestickt oder mit markanten Accessoires versehen, was den Blick unweigerlich auf Oberteil und Ausschnitt lenkt. Sehr weiblich und sexy mit einem mädchenhaften Charme und sehr romantisch.
Godet:
Dieser Schnitt verläuft vom Bund her äußerst schmal geschnitten und figurbetonend über Hüfte und Oberschenkel. Ab Kniehöhe ist er dann »plötzlich« stark ausgestellt. Vermittelt eine glamouröse Eleganz und einen besonderen Chic.
Fishtail:
Perfekt für alle, die es sexy mögen. Wie bei einer Meerjungfrau schmiegt sich die Form hauteng die Rundungen hinab, ehe sie erst knapp zum Saum hin ausgestellt ist und in eine Schleppe mündet.
H-Linie:
Sehr gerade geschnittenes, nur leicht tailliertes Hängekleid. Für diesen Schnitt eignen sich besonders fließende Stoffe. Ein solches Brautkleid aus feinster Seide hat den Luxus des Exquisiten, ohne dabei zu protzen.
Große Robe:
Die Stilkönigin unter den Brautkleidern. Die Robe braucht zweierlei: ein spektakuläres, hautenges Oberteil - meist eine Korsage; und einen enormen Rockpart, der vor Volumen und verschwenderischem Stoffeinsatz nur strotzt - und natürlich in eine grandiose Schleppe mündet. Untendrunter sorgt Tüll für Stand. In einem solchen Kleid nimmt man ganz von selbst die »Prinzessinnenhaltung« ein mit leicht vom Körper abstehenden, ein  wenig angewinkelt auf dem Kleid ruhenden Armen.

Ein kleines Brautkleid-Lexikon finden Sie hier ...
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Brautkleiderball
Der Hintergrund für diese Event-Idee liegt in der Natur des Brautkleids begründet: Man kann es nur an einem einzigen Tag tragen, ein Umstand, der von Bräuten nur widerwillig und mit sehr viel Bedauern akzeptiert wird. »Da muss man doch was machen können,« dachten sich deshalb einige Eventplaner und organisierten kurzerhand rauschende Feste mit Festmenü und Livemusik, mit Hochzeitstorte und großem Tanzsaal, und luden »Ex-Bräute« und »Ex-Bräutigame« zur »Hochzeit reloaded« in wunderschönen Locations, in denen die Traumkleider noch einmal richtig schön zur Geltung kommen konnten. Eine tolle Idee für alle, die vom Hochzeit feiern nicht genug bekommen können, weshalb sie sich auch durchsetzte und inzwischen in vielen Städten regelmäßig angeboten wird.

Brautstrauß
Keine Braut geht ohne. Selbst eine, die ganz »unbrautig« im Kostüm zum Ja-Wort schreitet, würde auf dieses Accessoire nicht verzichten. Der Brautstrauß muss in Form und Farbe zum Brautkleid passen. Nehmen Sie am besten ein Foto mit zum Floristen. Eigentlich ist es ja Sache des Bräutigams, für den Brautstrauß zu sorgen, aber da er andererseits das Kleid nicht vor der Hochzeit sehen darf, hat er da natürlich ein Problem. Der Sitte ist sicher auch Genüge getan, wenn er ihn am Hochzeitsmorgen abholt und bezahlt.
Nach dem Ja-Wort wird der Strauß unter die Schar unverheirateter Frauen geworfen (die Braut steht dabei mit dem Rücken zum »Publikum«). Wer ihn fängt, ist als nächste dran mit Ja-Sagen. Wenn man seinen Brautstrauß eigentlich behalten und aufbewahren möchte, verwendet man zum Werfen einen kleinen Zweitstrauß.

Budget
Legt man fest, bevor man mit den eigentlichen Planungen fürs Fest beginnt, ansonsten läuft es leicht aus dem Ruder. Rechnen Sie einen Puffer mit ein, denn irgendein unerwarteter Kostenfaktor taucht immer auf.

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