ABC der Hochzeit

Ehefähigkeit bis Empire-Linie

 

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Ehefähigkeitszeugnis
Ist einer der Partner ausländischer Staatsbürger, benötigt er für die standesamtliche Eheschließung ein so genanntes Ehefähigkeitszeugnis, das die zuständige Behörde seines Heimatlandes ausstellen muss. In ihm wird bestätigt, dass nach dem Recht des entsprechenden Staates kein Ehehindernis besteht. Nicht in allen Staaten wird ein solches Zeugnis ausgestellt oder nicht in einer von den deutschen Behörden akzeptierten Weise.
Wenn Deutsche im Ausland heiraten wollen, brauchen Sie ebenfalls oft ein Ehefähigkeitszeugnis. Erkundigen Sie sich in beiden Fällen rechtzeitig bei Ihrem Standesbeamten.


Ehevertrag
Die gesetzlichen Regelungen des Eherechts sind auf die so genannte »kindbestimmte Einverdiener-Ehe« zugeschnitten (siehe: Zugewinngemeinschaft). In davon abweichenden Konstellationen macht oft ein Ehevertrag Sinn.



Einladungen
Sollten sechs, mindestens aber drei Monate vor der Hochzeit per Post verschickt werden, damit sich die Gäste auf den Termin einstellen und gegebenenfalls freinehmen können. Sie müssen auf jeden Fall Ort und Zeit der Trauung und der Feier enthalten und  eine Bitte um Zu- oder Absage bis zu einem gesetzten Termin. Falls es eine Kleidervorschrift gibt, muss diese selbstverständlich auch auf der Einladung vermerkt sein.



Einzug in die Kirche
Sicherlich einer der Höhepunkte einer kirchlichen Trauung. Prinzipiell gibt es hier zwei Möglichkeiten: Entweder der Geistliche holt das Brautpaar am Kirchentor ab und begleitet es zum Altar, oder aber der Vater der Braut geleitet seine Tochter nach vorne, wo der Bräutigam schon wartet. Mit zum Geleitzug gehören gegebenenfalls die Trauzeugen, die Brautjungfern und die Eltern des Brautpaars. Welche Variante Sie auch wählen und wer alles »mit ihnen gehen« soll, besprechen Sie vorab mit dem Priester.


Empire-Linie, siehe: Brautkleidschnitte