ABC der Hochzeit

ABC der Hochzeit

Polterabend bis Predigt

 

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Polterabend
Die meist etwas wildere Vorfeier für die Hochzeit. War letztere früher eigentlich ausschließlich ein Familienfest, zu der höchstens die engsten Freunde – als Trauzeugen und Brautjungfern – eingeladen wurden, so war der Polterabend die Gelegenheit, auch mit dem weiteren Freundeskreis zu feiern. Im Prinzip ist das noch immer so, auch wenn die Hochzeit schon lange nicht mehr eine »geschlossene (Familien-) Gesellschaft« ist. Aber wer seine Gästeauswahl zur Hochzeitsfeier bis zum Fußballverein ausdehnt, wird schnell sein Budget sprengen.
Seinen Namen hat der Polterabend daher, dass zu dieser Feier immer mit irgendetwas Krach gemacht wird (am weitesten verbreitet: durch das Zerdeppern von altem Porzellan), um böse Dämonen zu verjagen. Obwohl er traditionell am Tag vor der Hochzeit stattfand, legt man ihn heute lieber eine Woche früher, um Katerstimmung währende des Ja-Worts zu vermeiden.
Manche legen übrigens beides zusammen und feiern eine Mischung aus Hochzeit und Polterabend, die so genannte Polterhochzeit.

Predigt
Bei jeder kirchlichen Trauungsfeier hält der Geistliche auch eine Predigt, die in  der katholischen Kirche dann Homilie genannt wird. Hier spricht er dann natürlich allgemein über den Sinn der Ehe vor Gott und für das Leben zweier Menschen. Oft baut er diese Ansprache auf dem Trauspruch auf, den Sie für Ihre Hochzeit gewählt haben. Er kann darin aber auch ganz persönlich auf das Brautpaar eingehen, auf dessen ganz individuelle Wünsche und Erwartungen, die sie an das neue Leben zu zweit knüpfen. Bedingung dafür aber ist, dass Sie ihm im Ehegespräch etwas von sich erzählt haben.