ABC der Hochzeit

ABC der Hochzeit

Rede bis Ringkissen

 

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Rede halten
Es ist nicht jedermanns Sache, vor so vielen Leuten, wie es auf einer Hochzeit nun einmal meistens hat, das Wort zu erheben. Man sollte auch nie jemanden dazu zwingen. Nur einer darf sich nicht drücken: der Bräutigam. Seine Rede darf (und sollte sogar) recht knapp (und keinesfalls ausschweifend) sein, aber er muss zumindest die Gäste begrüßen und sich für ihr Kommen bedanken.
Längere Reden halten klassischerweise die Väter von Braut und Bräutigam. Aber auch hier gilt: In der Kürze liegt die Würze. Fünf bis sieben Minuten reichen vollkommen aus. Die Rede darf ruhig ein bisschen emotional sein und die eine oder andere Träne aus den Augen locken - aber auch witzig und frech ist erlaubt. Ganz wie es dem Naturell des Redners entspricht. Nur eins geht ganz und gar nicht: Schlüpfrigkeiten, auf die manch einer wegen des Anlasses gern verfällt, sind absolut tabu!

Reisepass
Den brauchen Sie für viele der klassischen Honeymoonziele, etwa wenn es Sie in die Karibik oder auf eine Insel im Indischen Ozean zieht. Oft genug aber liegt er über Jahre ohne Verwendung in irgendeiner Schublade und ist still vor sich hin abgelaufen. Denken Sie also rechtzeitig daran, ihn zu verlängern (falls möglich), oder einen neuen zu beantragen, denn das kann sechs Wochen dauern.

Reis werfen
Dieser Hochzeitsbrauch kommt aus Asien und soll dem Brautpaar Glück und Segen bringen. Da man darauf aber auch gut ausrutschen kann, besonders wenn er im Regen aufquillt, sehen das die Standesbeamten und Geistlichen oft nicht so gern. Fragen Sie vorher nach.

Ringe
Alles beginnt mit dem Ring, den der Mann seiner Angebeteten zum Antrag schenkt. Sagt sie ja, darf er von da an auch Verlobungsring sein und wird bei uns in Deutschland am Ringfinger der linken Hand getragen.
Vielleicht hat der Heiratsantrag aber auch ohne Ringgeschenk stattgefunden, weil man noch eine richtige kleine Verlobung feiern und sich dazu gemeinsam Ringe kaufen möchte. Wer will, wählt sie gleich so aus, dass sie später als Trauringe weitergetragen werden, dann allerdings an der rechten Hand.
Wer kirchlich heiratet, wird sich den Ringtausch vielleicht dafür vorbehalten. Sie können sich die Zeichen der Treue aber auch auf dem Standesamt gegenseitig überstreifen – und dann in der Kirche nochmal.

Ringkissen
Auf ihnen werden die Trauringe befestigt, um dann am entscheidenden Punkt der Zeremonie von einem Blumenkind, dem Trauzeugen oder der Brautjungfer zum Brautpaar gebracht zu werden.