Tortenglück

Hochzeit zum Genießen

Jeder Hochzeitstag hat seine Fixpunkte. Jene feststehenden Momente, die einfach nicht fehlen dürfen, weil sie zum Heiraten unbedingt mit dazu gehören. Ein solcher Programmpunkt ist das Anscheiden der Hochzeitstorte. Gar keine Frage, dass jedes Brautpaar seine Torte hat, und ebenso klar, dass das Anschneiden zelebriert wird und die Aufmerksamkeit der ganzen Hochzeitsgesellschaft auf sich zieht. Natürlich wird genau beobachtet, wer die Hand beim Anschneiden obenauf liegen hat, was dem Brauch zufolge ja ein Indiz dafür sein kann, wer in der Ehe das Sagen hat. Anschließend füttern sich Braut und Bräutigam gegenseitig - ein wiederum ganz versöhnlicher Akt, der für Fürsorge und Achtung steht. Erst dann ist die Hochzeitstorte für alle freigegeben und muss im Übrigen auch von allen gekostet werden - so will es jedenfalls die Überlieferung.

 

Hochzeitstorten sind heute aber sehr viel mehr als "nur" Tradition. Sie gehören - genauso wie alle anderen Leckereien auf der Candybar oder dem Sweet Table - zum Hochzeitsbild. Man stimmt Farben und Details aufeinander ab und verlockt nicht nur mit Genuss zum Vernaschen, sondern auch mit Genuss zum Betrachten. Und so ist jeder Cupcake, jeder Cake-Pop und jeder Macaron ein Kunstwerk, das mit Leidenschaft und Liebe von Könnerhand kreiert und gemacht wurde - die Hochzeitstorte in all ihrer Pracht ja sowieso. Kaum vorstellbar, dass man auch nur eines dieser anspruchsvollen Genussobjekte selber backen könnte. Und doch geht es. Das sagt zumindest Backexpertin Stephanie Juliette Rinner und liefert gleich noch die Rezepte samt genauer Schritt-für-Schritt-Anleitung dafür. Ihr neues Buch "Tortenkunst und Keksdesign" kann man hier gewinnen: Einfach über den folgenden Link mitmachen!