Karibik Honeymoon

Karibik

Was macht sie besonders?

Sonne, Strand, Musik: So stellen wir uns die Karibik vor. Doch ist das selbstverständlich nicht die ganze Wahrheit. Hinzu kommen eine einzigartige kulturelle Vielfalt, sympathische Menschen – und natürlich der Karneval. Vier (von vielen) Gründen, warum es sich lohnt, dort zu flittern:

1. Die Menschen

Die Geschichte der Karibik war seit ihrer Entdeckung durch Kolumbus im Jahr 1492 wahrlich keine paradiesische: Piraten trieben hier ihr ganz unromantisches Unwesen, die Kolonialmächte Spanien, Holland, England und Frankreich trugen blutige Kämpfe um jede Insel aus, aus Afrika wurden Sklaven hierher verschleppt, aus Indien billige Plantagenarbeiter angelockt.

Geblieben von aus diesen eher dunklen Zeiten ist ein buntes Völkergemisch, das eine Sache verbindet: Sie alle kamen einst als Fremde in die Karibik. Niemand ist hier ein "Ausländer" – oder eben jeder. Man hat gelernt, die Religion und die Kultur des jeweils anderen zu respektieren, und gebebenenfalls davon zu übernehmen, was zu einem passt.

Natürlich sind auch die Karibikstaaten keine Paradiese, aber es ist hier eine Offenheit gegenüber dem Fremden entstanden, die zu erleben allein schon ein Grund ist, warum sich Flittern in der Karibik lohnt.

2. Der Karneval

Musik, Tanz, Umzüge, phantastische Kostüme, Lebenslust pur: Das ist karibischer Karneval. Er hat nicht zwingend etwas mit unserem Karneval zu tun, Anlass sind teilweise auch Sklavenbefreiungen oder das Ende der Erntezeit. Jedenfalls gefeiert wird immer irgendwo in der Karibik. Es lohnt sich, vor der Festlegung von Reiseziel und -zeit nachzufragen, wann wo welches Festival stattfindet. Empfehlenswert ist, um ein Beispiel zu nennen, das Crop over-Festival im Juli/August auf Barbados, weil es von den einheimischen Calypsobands bis zu den prächtigen Straßenumzügen alles bietet, was wir uns unter karibischem Karneval vorstellen.

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3. Die Natur unter und über Wasser

Schon Jacques Cousteau nannte die Karibik eines der schönsten Tauchgebiete der Welt. Hier tut sich eine unbekannte, faszinierende Welt auf, traumhaft schöne Korallen zeigen sich in allen Farben, Schwärme leuchtend blauer Barsche ziehen an bizarren Riffformationen vorbei und prächtige Unterwasserfarne wiegen sich in der Strömung. Also mindestens die Schnorchelausrüstung einpacken!

Doch sollte man nicht den Fehler machen, die Karibikinseln auf ihre Küste und Tauchreviere zu reduzieren, denn sonst verpasst man den landschaftlichen Reichtum im Innern der Eilande mit ihren Vulkanbergen, Seen, grünen Hügelketten, Mangrovensümpfen und Regenwäldern. Vom Radfahren auf Kuba bis zum Wandern auf Guadeloupe lässt sich die Karibik auf vielerlei Weise entdecken.

4. Die Strände

Natürlich halten auch die Strände hier, was der Name Karibik verspricht: türkisblau schimmerndes, kristallklares Wasser, weißer, weicher Sand, Schatten spendende Palmen – all das wird man problemlos finden. Sie müssen sich bei der Auswahl der Insel nur entscheiden: Wollen Sie am Strand für sich allein sein, dann sind vielleicht die Out Islands der Bahamas eine gute Wahl; wenn Sie auch ein bisschen Beachlife mit Bars und Restaurants erleben möchten, dann sollten Sie sich eher einen der belebteren Strände auf Jamaika aussuchen.

Mehr Info: www.karibik-info.de