Was tun im Paradies?

Mauritius

Was tun im Paradies?

Manche verdächtigen das Paradies, zwar wunderschön, aber auch ein bisschen langweilig zu sein. Denn wo immerzu eitel Sonnenschein herrscht und nichts zu tun ist als süßes Nichtstun, da wird uns manchmal ein wenig fad.

Nun, überprüfen lässt sich dieser Verdacht nicht, denn bislang ist noch niemand aus dem Paradies zurückgekommen, um Bericht zu erstatten. Was wiederum dafür spricht, dass es so schlecht dort nicht sein kann.

Uns bleiben, um herauszufinden, wie es sich dort lebt, nur die so genannten "Paradiese auf Erden". Von denen gibt es gar nicht so wenige, wenn man den Reiseprospekten Glauben schenkt. Eine Insel im Indischen Ozean, der man immer wieder gern diesen viel versprechenden Beinamen gibt, ist Mauritius. Fliegen wir also einfach mal hin und schauen, was es mit diesem Garten Eden auf sich hat.


Und soviel wird schon beim Landeanflug klar: Mauritius ist schön! Da ist zuerst einmal die Küste: Blau, türkis und weiß schimmernd taucht sie aus dem dunklen Meer auf. Dann geht es über das Inselinnere, das geprägt ist von Grün. Dem Grün des Regenwald, der bis hinauf zu den Gipfeln der Berge wächst, und dem Grün der Zuckerrohrfelder, die über weite Strecken das Bild beherrschen. Landschaftlich ist diese Insel sehr abwechslungsreich und man denkt gleich: Hier kann man mehr erleben, als nur am Strand liegen. Was also ist zu tun im Paradies?

 

Menschen erleben

Eine der beeindruckendsten Erfahrungen, die man auf Mauritius macht, ist die offene und herzliche Freundlichkeit der Menschen. Das ist nicht nur in den Hotels und Resorts so, wo Gastfreundschaft zum Beruf gehört, sondern auch in den alltäglichen Begegnungen. Stets fühlt man sich willkommen, wird man mit einem Lächeln begrüßt. Das mag daran liegen, dass hier schon seit langem Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen und Religionen auf verhältnismäßig kleinem Raum zusammenleben. Inder, Kreolen, Europäer, Chinesen, Hindus, Christen, Muslims und Buddhisten haben hier gelernt, miteinander umzugehen und einander zu respektieren. Diese Kultur der Toleranz kann man hier täglich spüren.


Kultur erleben

So viele Religionen, so viele Feste gibt es auch auf Mauritius. Eines der beeindruckendsten ist sicher Maha Shivaratree, wenn die Hindus der Insel (sie stellen über 50 Prozent der Bevölkerung) zufuß zum Grand Bassin und der dort errichteten, riesigen Shivastatue pilgern. Diesen Ort sollte man in einem Mauritius-Urlaub unbedingt besuchen, am besten an einen Sonn- oder Feiertag, wenn auch Einheimische dort sind. Allein, sich die wunderschönen und unglaublich abwechslungsreichen Saris der Frauen anzuschauen, ist den Ausflug wert.

Wer alle Kulturen sozusagen "auf einen Schlag" erleben möchte, der reist am 12. März, dem Unabhängigkeitstag an, denn zu diesem Fest trägt jede ethnische Gruppe und Religion ihren Teil bei.

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Natur erleben

Mauritius hat auch jenseits der traumhaft schönen Strände einiges zu bieten. Wer das grüne Herz der Insel erleben will, macht das am besten während einer Offroad-Safari mit Quad oder Jeep. Dabei geht es zwischen den Zuckerrohrfeldern entlang, durch Flüsse und Wälder zu spektakulären Wasserfällen, tiefen Schluchten und hohen Bergen. Wanderer finden jede Art von Touren vom leichten Spaziergang bis zur anspruchsvollen Bergbesteigung. Ein Muss ist der Black River Gorges National Park im Zentrum der Insel, an dessen südlichen Ende der Wasserfall von Chamarel lockt und eine der landschaftlichen Hauptattraktionen von Mauritius, die Seven Coloured Earth. Per Quad, auf dem Pferderücken oder zufuß kann man die einmalige Natur der Insel auch im L'Étoile Nature Reserve entdecken – Panoramaaussichten über die halbe Insel inklusive.

Tauchern sind die Korallenriffe rund um Mauritius sowieso ein Begriff. Aber auch Nichttauchern bleibt die faszinierende Welt unter Wasser hier nicht verschlossen. Dafür sorgen besondere Angebote wie etwa der Unterwasserspaziergang, bei dem man drei Meter unter der Oberläche über den Meeresboden wandert, über einen Helm mit Sauerstoff versorgt. Hier können selbst Nichtschwimmer problemlos abtauchen. Und Brillenträger, sonst durch die Tauchermaske gehandikapt, können ihre Sehhilfen aufbehalten.

Oder man macht eine Tauchfahrt in einem echten Unterseeboot: 35 Meter tief geht es damit zu den Korallenriffen und Schiffswracks.


Abenteuer erleben

Wer ab und zu einen Kick mehr braucht, wird auf Mauritius nicht im Stich gelassen. Da wären zum Beispiel Abseiltouren, bei denen man tiefe Canyons, atemberaubende Wasserfälle und raue Klippen hautnah erlebt. Ähnlich spannend sind die Canyoning-Angebote, bei denen man Flussläufe erobert, unzugängliche Täler durchwandert und Wasserfälle erklimmt. Alles unter erfahrener Führung natürlich.


Man sieht: In diesem Paradies ist richtig was zu tun! Wem hier fad wird, ist selbst schuld.

Dabei haben wir hier nur einen kleinen Teil der Möglichkeiten vorgestellt. Mehr Infos gibt's unter www.tourism-mauritius.mu 

Wann die beste Reisezeit für Mauritius ist, erfahren Sie hier.