Honeymoon in Tansania

Flittern, wo alles begann

Tansania

„Back to the Roots“, unter diesem Motto könnten Flitterwochen in Tansania stehen. Honeymoon dort, wo alles begann. Na ja, vielleicht nicht alles, aber das mit den Menschen zumindest. Hier, in der Olduvai-Schlucht, machten die Leakys ihre weltberühmten Funde von Vor- und Urmenschen, weshalb diese Gegend als Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs auch als „Wiege der Menschheit“ bezeichnet wird.

„Back to the Roots“ könnte es aber auch deshalb heißen, weil es hier noch weite Landschaften wirklich fast unberührter Natur gibt, wo man Elefanten, Gnus, Antilopen, Giraffen, Zebras, Löwen, Leoparden, Geparden und viele andere Tiere beobachten kann, in freier Wildbahn und ihrem natürlichen Lebensrhythmus folgend. Ja, Tansania ist ein Land, in das man reist, um auf Safari zu gehen – früher mit dem Schießgewehr und heute mit dem Teleobjektiv. Und wer immer ein Faible für die Tierwelt Afrikas hat, dem wird das Herz höherschlagen bei Namen wie Serengeti-Nationalpark oder Ngorongoro-Krater.

 

In ersterem drehten in den 1950er Jahren Bernhardt Grzimek und sein Sohn Michael die oskarprämierte Doku „Serengeti darf nicht sterben“. Sie untersuchten für die damalige Regierung die Wanderbewegungen der großen Tierherden, um die Grenzen des geplanten Nationalparks entsprechend festzulegen. Und bis heute ist das eines der größten Erlebnisse, das die Naturschutzgebiete Afrikas zu bieten haben: die große jährliche Wanderung von über einer Million Gnus, begleitet von Hunderttausenden von Zebras und Thomson-Gazellen – und von hungrigen Raubkatzen. Besonders spektakulär: die Überquerung der Flüsse Grumeti und Mara.

 

Ein ganz besonderes Naturdenkmal ist der Ngorongoro-Krater mit seiner wunderschönen Landschaft und der unglaublichen Vielfalt der hier lebenden Tiere. Etwa 25.000 Großsäuger leben in der Caldera von nur 17 bis 21 Kilometer Durchmesser, darunter die höchste Raubtierdichte Afrikas. Wer also Löwe und Leopard, Zebras und Gazellen, Flusspferde und Spitzmaulnashörner hautnah in freier Natur begegnen möchte, der hat hier die besten Chancen dazu. Entsprechend beliebt sind Ausflüge in den Krater: Wer nicht in einer Jeep-Kolonne fahren möchte, sollte sich deshalb eine Lodge nahe am Kraterrand suchen, um möglichst früh mit der Safari zu starten.

 

Wer nach so viel Safari-Abenteuer noch ein bisschen Zeit zum „Runterkommen“ braucht, der krönt die Tansania-Reise mit ein paar abschließenden Tagen an einem der traumhaften Strände von Sansibar. Die Hauptstadt dieses halbautonom zu Tansania gehörenden Staates, Stonetown, liegt auf der Insel Unguja. In den engen, verwinkelten Gassen dieses Weltkulturerbes leben Christen, Moslems und Hindus Tür an Tür. Jeden Tag ist Gewürzmarkt und der Duft von Vanille, Nelke, Kardamom und Zimt liegt in der Luft. Abends trifft man sich an den Garküchen der Strandpromenade und schaut dem Sonnenuntergang zu.

Berühmtester Sohn der Stadt ist übrigens Freddy Mercury.

 

www.tansania.de

Honeymoon-Safari Tansania

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Auch Löwen müssen zwischendurch mal kuscheln: "Flitter-Szene" im Ngorongoro-Krater.

Honeymoon-Safari Tansania

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Die afrikanische Tierwelt erlebt man im Serengeti-Nationalpark hautnah.

Honeymoon-Safari Tansania

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Sehen furchtbar süß aus, sind aber gefährliche Raubtiere: eine Gepardenmutter mit Jungen.

Honeymoon-Safari Tansania

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Sicherlich eines der spektakulärsten Erlebnisse im Serengeti-Nationalpark: Tausende von Gnus überqueren den Fluss Mara.

Honeymoon-Safari Tansania

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Blick in den Ngorongoro-Krater, einer Caldera von zirka 20 Kilometer Durchmesser, mit einer einzigartigen Dichte an Gnus, Elefanten, Antilopen, Löwen, Leoparden und anderen großen Säugetieren.

Honeymoon in Tansania

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Der Lake Magadi im Zentrum des Ngorongoro-Kraters, bevölkert von pinkfarbenen Flamingos.

Honeymoon in Tansania

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Und nach dem Safari-Abenteuer: Relaxen an den traumhaften Stränden Sansibars.

Honeymoon in Tansania

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Stonetown, die Hauptstadt Sansibars auf der Insel Unguja: In den

engen, verwinkelten Gassen dieses Weltkulturerbes leben Christen, Moslems und

Hindus Tür an Tür.

Berühmtester Sohn der Stadt ist Freddy Mercury, der ehemalige Sänger der Band Queen.