Hochzeitsplanerin Friederike Mauritz

Hochzeitsplanung

Tipps vom Profi

Daniela Katzenberger heiratet ihren Lucas Cordalis vor laufenden Kameras, bei »4 Hochzeiten und eine Traumreise« machen vier Brautpaare aus der Festplanung einen Wettkampf und »Hochzeit auf den ersten Blick« erfindet die Blind Wedding. Die TV-Sender haben das Thema Heiraten für sich entdeckt und machen so viel Show daraus wie irgend möglich. Das Hochzeitsfest scheint immer mehr zum Event zu werden, wenn man das, was da im TV läuft, für ein Abbild der Realität hält. Aber ist das auch wirklich so? Werden die deutschen Hochzeiten eventiger, glamouröser, aufwendiger? Wollen die Brautpaare mehr Bling-Bling? Suchen sie das Ungewöhnliche?

Wir konnten uns das nicht wirklich vorstellen und als wir mit der Wedding Plannerin Friederike Mauritz sprachen, um ihr FAQs zum Thema Hochzeitsplanung zu stellen, da haben wir sie auch gleich um ihre Einschätzung gebeten: Hat sie den Eindruck, dass sich der Charakter der Feste in den letzten Jahren geändert hat? Gibt‘s einen Trend zum Event? Wird mit mehr Glitter und Flitter gefeiert? Sie ist seit 17 Jahren Hochzeitsplanerin und kennt den »Markt« daher wie kaum eine andere. Und sie bestätigte uns, wovon auch wir eigentlich schon überzeugt waren: Dass natürlich heutzutage anders, vielleicht auch aufwendiger gefeiert wird als vor 20 Jahren, aber dass es den Brautpaaren letztendlich ganz allein darauf ankommt, »dass es ein schöner Tag wird, an dem alles reibungslos abläuft und an dem die Gäste Spaß haben und sich wohlfühlen.« Die eigene Hochzeit als Showtime und filmreife Selbstinszenierung? Fehlanzeige! Von ihren Brautpaaren wollte niemand unter Wasser Ja sagen oder breakdancend in die Kirche einziehen. Aber lesen Sie selbst die Antworten der Wedding Plannerin auf die Fragen 1 bis 3.

Was Bräute und Bräutigame tatsächlich unverändert interessiert, ist: Womit fangen wir an bei der Planung des großen Tages? Wie verhindern wir, dass wir uns bei der Organisation all der vielen Details verzetteln? Wie behalten wir die Kosten im Griff? Wer kommt auf die Gästeliste? Und genau diese Fragen hat Friederike Mauritz uns und Ihnen beantwortet.

 

Friederike Mauritz arbeitet seit über 17 Jahren als Wedding Plannerin und ist Gründungsmitglied und Vorsitzende des Bundes deutscher Hochzeitsplaner.

www.celebrations-weddings.de

www.bund-deutscher-hochzeitsplaner.de

 

 

FAQ Hochzeitsplanung

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Ja, der Charakter der Feiern hat sich in den letzten 17 Jahren stark verändert. Waren sie in den 90er-Jahren noch eher einfach in der Ausstattung und begann man erst langsam damit, sich nach besonderen Locations umzusehen, so hat sich vor allem die Wichtigkeit der Optik seit den 2000er-Jahren rasant erhöht. Zur Optik gehören neben der Dekoration alle sichtbaren Bereiche wie zum Beispiel die Drucksachen, die Lokalität, Gastgeschenke und viele andere Kleinigkeiten mehr.
Meines Erachtens spiegelt das aber lediglich die allgemeine Entwicklung: Haben doch die meisten inzwischen auch das neueste Smartphone oder den eleganten und großen Flatscreen-Fernseher zuhause.

Sehr stark sehe ich die Entwicklung gerade im Hochzeitsbereich geprägt durch die Medien. Allen voran das Internet, das in der gleichen Zeit eine rasante Entwicklung hingelegt hat. Die Brautpaare lassen sich durch Bilder anderer Hochzeiten inspirieren; Wünsche und Kauflust werden geschürt. Auch Inspirationen aus USA und England, wo Hochzeiten schon lange üppiger gefeiert werden, halten bei uns Einzug.

FAQ Hochzeitsplanung

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Das Thema Vintage hat sich einige Jahre gehalten, ist aber aktuell im Abklingen. Hochzeiten im Freien sind auch sehr beliebt, sind aber in Deutschland aufgrund des unstetigen Wetters selbst in den Sommermonaten immer mit etwas Aufwand für Plan B verbunden.
Neue Trends kann ich aktuell nicht vorhersagen. Ich sehe ein wiederholtes Auftreten von Feiern mit üppigen Gold-, Braun- und Rosatönen. Gleichzeitig aber auch eine vermehrt natürliche Gestaltung mit zum Beispiel Holz, Bast und Naturfarben wie Braun-, Grau- und Grüntönen.

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Ich habe bisher weder einen starken Konkurrenzgedanken gespürt noch den Wunsch der Paare, die eigenen Freunde zu toppen. Mag sein, dass das bei manchen der Fall ist, ich habe es jedoch noch nicht erlebt und fände es auch eine sehr traurige Entwicklung. Die Bedenken vieler Pfarrer, dass die eigentliche Trauung beziehungsweise vor allem die kirchliche Trauung etwas an Wichtigkeit und Aufmerksamkeit gegenüber den sonstigen Bereichen der Hochzeit verliert, kann ich allerdings vollumfänglich nachvollziehen und unterschreiben.
Der Eindruck eines Trends hin zu ungewöhnlichen und eventartigen Feiern wird sicherlich auch oft durch die Medien hervorgerufen, da diese – verständlicherweise – gerne über besonders außergewöhnliche Feiern berichten. Auch ich werde immer wieder nach solchen von den Medien gefragt. Aber ich habe in den vergangenen 17 Jahren weder eine Unterwasser- noch eine Hochzeit in der Luft organisiert; ebenso keine Feier mit dem Motto Hollywood oder Mittelalter. In den letzen 17 Jahren hatte ich nur eine einzige Feier mit dem etwas ausgefeilterem und detaillierteren Thema »historische Jagdhochzeit«.
Ansonsten würde ich unsere Hochzeiten grundsätzlich als ganz »normal« bezeichnen. Es geht um eine schöne Feier mit Familien und Freunden. Sicherlich wird wie bereits erwähnt die Optik groß geschrieben und Wert auf viele, viele Details und ebenso auf Qualität gelegt. Es gibt fast immer einen roten Faden in Form eines Farbmottos, Logos oder manchmal eines besonderen Themas, das sich in Drucksachen, Dekoration und teilweise anderen Details wiederfindet. Dennoch haben diese Feiern nichts damit zu tun, was teilweise über Eventhochzeiten in den Medien berichtet wird.

FAQs Hochzeitsplanung

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Die historische Jagdhochzeit fand dem Motto entsprechend auf einem historischen Jagdschloss statt. Das Brautpaar ritt zu Pferde bis zur Kirche, begleitet von Ihrem Gefolge aus Jagdhornbläsern – ebenfalls zu Pferde. Das Brautpaar trug eigens für die Feier angefertigte Kleidung nach historischem Vorbild. Die Braut wechselte nach dem anfänglichen Ritt den Reitrock in einen festlichen und ausladenden Rock, ebenfalls nach historischem Vorbild. Auch in der Einladung und Dekoration gab es einzelne Bereiche, die zum Thema passten.
Ein anderes Paar kam zu uns nach einem Sabbatical, in dem sie gemeinsam von Frankfurt über den nahen Orient durch ganz Afrika bis nach Kapstadt gereist waren. Geprägt von dieser Reise wünschten sie sich die Aufnahme des Themas in die Feier. Es wurde eine besondere Einladung in Form einer speziell gefalteten Landkarte kreiert, auf der die Reiseroute markiert war sowie natürlich alle wichtigen Einladungsdetails angegeben waren. Ein ausgefeiltes Dekorationskonzept führte am Hochzeitstag dann durch die drei bereisten Regionen: Südeuropa, Orient und Afrika.

Aber wie schon gesagt, sind solche speziellen Themen eher die Ausnahme.


Viele Real Weddings als Inspiration gibt es hier

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Das ist ganz unterschiedlich. Manche haben schon sehr konkrete Wünsche und Vorstellungen, die es umzusetzen gilt. Mit manchen Paaren erarbeiten wir erst langsam, wie die Hochzeit genau aussehen soll und es konkretisiert sich alles erst Schritt für Schritt. Allen Paaren gemeinsam ist es, dass sie wenig Zeit für die Hochzeitsplanung haben und sich daher über kompetente Beratung und zeitliche Unterstützung freuen.

FAQ Wie plane ich meine Hochzeit

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Auch das ist ganz unterschiedlich. Allen gemeinsam ist nur, dass sie ein perfektes Fest wünschen, bei dem alles reibungslos funktioniert, schön aussieht und die Gäste Spaß haben und sich wohlfühlen.

Hochzeitsplanung Eltern

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Grundsätzlich ist hier das gemeinsame Gespräch sehr wichtig. Sowohl bei der Gästeliste als auch bei anderen relevanten Hochzeitsthemen treten wir oft auch als Mediator innerhalb der Familie auf. Im Einzelnen muss dann individuell entschieden werden, wo etwas passt, beziehungsweise wo man Kompromisse eingehen kann und vielleicht auch muss. Dabei sind natürlich viele Parameter wie die allgemeine Umsetzbarkeit, das Budget, wer bezahlt und einiges mehr mit einzubeziehen.

Coaching für Brautpaare

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Im Coaching geht es natürlich auch um die Organisation. Grundsätzlich organisiert das Paar dabei selbst seine Hochzeit. Wir treffen uns nur immer mal wieder zu einem Coachingtermin, bei dem wir die bisherigen Schritte und Entscheidungen gemeinsam besprechen und die zukünftigen im Gespräch angehen. Bei allem fließen dann natürlich unsere langjährige Erfahrung sowie unsere Ideen mit ein.
Das ist ein bisschen wie wenn eine Firma von Beratern betreut wird. Zunächst wird die Ist-Situation analysiert, Verbesserungswege werden aufgezeigt und die weiteren Schritte für die Zukunft werden besprochen und dargelegt.
Somit hat das Brautpaar die Sicherheit, an alles gedacht und alles richtig geplant zu haben.

Hochzeitsplanung: Wann mache ich was?

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Am Anfang ist es ganz wichtig, erst einmal ganz in Ruhe und gemeinsam mit dem Partner alle Details und Abläufe zu überlegen, sowie das Budget so detailliert wie möglich zu planen. Im nächsten Schritt ist zu beachten: Dienstleister, die an einem Tag nur eine Hochzeit oder andere Veranstaltung abwickeln können, sollte man so schnell wie möglich buchen. Allen voran natürlich die Lokalität aber auch den DJ, den Fotografen und andere. Florist, Tortenbäcker, Caterer & Co. können dann etwas später angegangen werden. Wenn alle gebucht sind, geht es an das Finetuning aller Details.

Hochzeit Kosten

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Immer, wenn mir diese Frage gestellt wird, frage ich gern zurück: Was ist eine »durchschnittliche« Hochzeit? Und gehören die Kosten für Kleidung, Ringe und Flitterwochen dazu? Diese Frage ist genauso schwierig zu beantworten, wie die nach den genauen Kosten eines »durchschnittlichen« PKWs. Wer diese Frage – wie leider viele Medien und auch Kollegen – mit einer genauen Gesamtsumme beantwortet, hilft keinem weiter, da sich die Kosten so enorm unterscheiden.
Schwierig ist es vor allem deswegen, weil sich eine Hochzeit aus so vielen Teilbereichen zusammensetzt. Ich habe einmal die Kostenpunkte aufgeführt, die bei jeder Budgetplanung berücksichtigt werden müssen (siehe Kasten rechts). Bei jedem einzelnen dieser Punkte gibt es riesige Preisspannen, je nachdem, wie wichtig er dem jeweiligen Brautpaar ist. Soll zum Beispiel der Fotograf nur die kirchliche Trauung und die Brautpaarbilder machen, dann geht das vielleicht für € 500. Sollen richtig schöne Bilder vom gesamten Tag entstehen, dann beginnt das bei etwa € 1.500. Die günstigste Hochzeit, die wir organisiert haben, hat € 6.000 gekostet, die teuerste € 80.000. Und auch bei letzterer gab es außer einem schönen großen Zelt eigentlich kaum besonders auffälligen Luxus oder besondere Extras.



Hier gibt's eine Beispielrechnung

Hochzeit Kosten

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Es sind die kleinen Details und wie sich diese summieren, die grundsätzlich von fast allen Paaren unterschätzt werden. Schauen Sie in meiner Liste noch einmal, wie viele Unterpunkte die meisten Hauptkostenpunkte haben. Das ist es, was die meisten Paare unterschätzen.

Hochzeit Gästeliste Kosten

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Ich würde empfehlen, erst einmal die Wunschgästeliste aufzuschreiben. Die jeweiligen Gäste kann man dann noch nach Priorität in 1, 2 und 3 unterteilen.
Danach empfehle ich die Budgetplanung unter der Berücksichtigung aller von mir aufgeführten Kostenpunkte anzugehen. Sollten danach die so errechneten Kosten nicht mit dem verfügbaren Budget zusammenpassen, kann man die mit 3 oder sogar 2 bezifferten Gäste streichen, Teile der Hochzeit gänzlich entfallen lassen oder in ihrem Umfang kürzen oder zum Beispiel nach Zuschüssen für die Feier bei den Eltern anfragen.
Wichtig ist, dass diese Kalkulation dann im Laufe der Planung immer wieder aktualisiert beziehungsweise gegebenenfalls ergänzt wird. Jede geplante und getätigte Ausgabe sollte dort hinein, damit nichts untergeht. Zu schnell summieren sich scheinbare Kleinigkeiten zu stattlichen Summen.

Hochzeit Locationsuche

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Ich empfehle besonders das gemeinsame Gespräch vorweg. Je genauer Braut und Bräutigam sich ihrer Wünsche an Ablauf, Gästezahl, Nebenräume, Stil und Budget vorab bewusst sind, umso gezielter kann die Location gesucht werden.
Bevor eine Lokalität besichtigt wird, sollte man ein genaues Angebot anfordern und genau prüfen, ob dies mit Budget und sonstigen Wünschen übereinstimmt.
Besichtigungen sollten möglichst nur mit Termin stattfinden, damit man erstens einen Ansprechpartner für Fragen hat, der das Paar auch in alle Bereiche hineinlassen kann, und man zweitens vermeidet, dass gerade eine Veranstaltung im gewünschten Raum stattfindet und man diesen daher nicht richtig besichtigen kann.


Jede Menge Locations ...

... und Tipps für die Suche

Hochzeit planen Verträge mit Dienstleistern

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Eigentlich sollte man keine Location und keinen Dienstleister buchen, ohne nicht alles schriftlich festgehalten zu haben. Je mehr darin festgehalten wird, desto besser. Bei der Location zum Beispiel Datum, ungefährer Ablauf, gebuchte Räume und Bereiche und alle Kosten, die zu diesem Zeitpunkt schon feststehen.

Hochzeit Stau am Buffet

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Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Zum Beispiel würde ich bei einer sehr hohen Gästezahl (spätestens ab 100 Personen) empfehlen, das Buffet in zwei identische Teile zu teilen. Also etwa an jeder Seite des Saales ein Vorspeisenbuffet und auf jeder Seite ein Hauptgangbuffet. Damit halbiert sich die Schlange automatisch.
Eine Variante dieser Form ist es auch, das Buffet in verschiedene Bereiche zu unterteilen. Zum Beispiel eine asiatische Ecke, ein Nudelbuffet, einen mediterranen Bereich … Somit stellt sich jeder Gast (sofern das vorab entsprechend kommuniziert wurde) nur dort an, wo er wirklich hin möchte.
Man kann aber auch die Vorspeise am Platz servieren. Dann ist der Hunger nicht mehr ganz so groß und einige Gäste können noch etwas warten, bevor sie sich anstellen.
Es ist auch möglich, ein Anstellen in kleinen Gruppen offiziell zu organisieren, indem man zum Beispiel sagt, dass immer die Gäste von einem oder zwei Tischen gleichzeitig ans Buffet gehen können, während die anderen Gäste warten.

Hochzeit planen Musik

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Das ist immer ein Problem, das eigentlich nur durch unterschiedliche Bereiche richtig zu lösen ist. Also zum Beispiel durch eine Terrasse oder einen Nebenraum, wo man sich in Ruhe unterhalten kann. Manche planen auch den Tanz im Nebenraum.

Hochzeitsfeier im Garten

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Hier muss man unendlich weit ausholen, um wirklich individuell alles zu planen. Ein paar der wichtigsten Punkte sind:

◆    Plan B: was tun bei schlechtem oder sehr heißem Wetter?
◆    Wo können die Gäste, Lieferanten und Dienstleister auf Toilette gehen?
◆    Was benötige ich an Bestuhlung und wie viel Platz ist dafür vonnöten (inklusive Buffet, Geschenketisch, Getränke inklusive Lager/Rückstau für Transportmaterial, Leergut etc.)?
◆    Was benötige ich an Kühlung, Strom, Licht in der Nacht (auch für den Abbau) etc.?
◆    Wie ist es mit der Lautstärke, wenn man direkte Nachbarn hat?
◆    Sind die Zufahrten groß genug für alles Material, das ich antransportieren muss, sowie für eventuelle Fluchtwege?

Hochzeit Vorträge und Spiele

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Das Wichtigste ist zunächst, dass diese Aktionen im Vorfeld geplant und besprochen werden. Das heißt idealerweise nennt man schon in der Einladung einen Ansprechpartner dafür. Dieser kann dann den genauen Zeitpunkt für jede Aktion planen und eventuell Doppeltes frühzeitig absagen. Ebenso kann diese Person natürlich auch die Wünsche des Brautpaares weitergeben und eventuell Unerwünschtes, Unliebsames oder den Rahmen sprengendes ausreden.
Jeder Art von Spielen und Vorträgen kann zu einem unterschiedlichen Zeitpunkt passend sein. Manches lässt sich zum Beispiel schon bei einem längeren Sektempfang einplanen, für manches braucht es einen gewissen Alkoholpegel und sollte daher erst am späteren Abend eingeplant werden.
Alles, was während des Essens beziehungsweise während des Tanzes geplant ist, sollte mit den entsprechend zu diesem Zeitpunkt Zuständigen möglichst im Vorfeld und auch nochmal direkt am Abend besprochen werden. Das heißt mit Küche und Service während des Essens beziehungsweise mit DJ oder Band während des späteren Abends.

Hochzeit Rede halten

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Allgemein gibt es hier kein Richtig und kein Falsch, kein Dürfen und kein Müssen. Klassisch hält oft der Bräutigam – manchmal gemeinsam mit der Braut – eine Begrüßungsrede. Ansonsten reden oft die jeweiligen Väter und/oder die Trauzeugen.
Aber auch Mütter, Geschwister, Paten und andere Gäste können natürlich eine Rede halten. Es gibt auch Hochzeiten, da werden gar keine Reden gehalten.
Meistens werden bei einem Menü die Reden zwischen den Gängen geplant. Aber auch vor dem Essen oder zum Beispiel bei einem Sektempfang kann die eine oder andere Rede eingeplant werden.


Tipps für die Rede

Hochzeit Zeremonienmeister

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Oft sind es die Trauzeugen, die diesen Job übernehmen. Aber auch Freunde, Freundinnen oder Geschwister, die nicht das Amt des Trauzeugen innehaben, können diese Aufgabe übernehmen. Optimalerweise ist diese Person schon im Vorfeld in der Einladung erwähnt und kann somit alle Aktionen schon frühzeitig einplanen. Man kann den Job des »Zeremonienmeisters« auch auf verschiedene Personen verteilen. Also zum Beispiel: jemand der Reden und Aktionen der Gäste plant, jemand der Lieferanten und Dienstleister koordiniert, jemand der der Braut zur Seite steht und so weiter.
Wichtig ist bei allen, dass sie möglichst detailliert über alles informiert sind und das Brautpaar im Vorfeld genau abspricht, was es sich wünscht und was es erwartet.