Braut füttert Bräutigam mit Hochzeitstorte

Cup Cakes & Co.

Weil Liebe süß ist

Früher war alles einfacher: Zur Hochzeit gab es eine Hochzeitstorte, fertig. Denn bei allem, was es heute neben oder anstatt der klassischen Torte noch an Möglichkeiten gibt, Süße ins Fest zu bringen, kann einem manchmal ein bisschen der Kopf schwirren: Da gibt's Sweet Tables und Candy Bars (was nicht dasselbe ist), Cup Cakes und Brownies, Cake Pops und Push Cake Pops. Wer nicht selbst leidenschaftlich gern backt oder einfach »ein Süßer« ist und sich deshalb ein bisschen auskennt, bei dem dürften sich jetzt beim Lesen ein paar Fragezeichen eingestellt haben. Deshalb wollen wir hier einmal all diese Varianten vorstellen, denn allen gemeinsam ist: Sie machen das Leben lecker und sie werden auf der Feier für glänzende Augen bei allen Naschkatzen sorgen.

Cup Cakes zur Hochzeit

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CUP CAKES: Feen-Leckerei


Cup Cakes heißen in England auch Fairy Cakes, also »Feenkuchen«, was schon mal viel netter klingt als der amerikanische Begriff, der sich bei uns durchgesetzt hat und der einfach daher rührt, dass diese kleinen Verführer ursprünglich tatsächlich in Tassen gebacken wurden. Dabei handelt es sich praktisch um Muffins – und man verwendet für sie auch Muffin-Formen – aus meist etwas weicherem und süsseren Teig. Ausserdem überzieht man sie meist noch mit einer hübschen Glasur oder setzt ihnen ein Sahnehäubchen auf. Kleine Verzierungen, bei denen der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind, machen sie nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch zu gern gesehenen Hochzeitsgästen. Zumal man sie mit der Wahl der Glasur perfekt an das Farbkonzept der Festdeko anpassen kann.

Cake Pops, Kuchen am Stiel zur Hochzeit

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CAKE POPS: Kuchen am Stiel


Wenn Sie möchten, dass auch Ihre erwachsenen Gäste etwas von diesen »Kuchen to go« abbekommen, dann müssen Sie ihnen eine »Kindersicherung« verpassen (zum Beispiel etwas weiter hinten, also außer Ärmchenreichweite, auf dem Sweet Table platzieren). Denn die Kids lieben diese Leckereien, die an Eis am Stiel erinnern, ganz besonders und haben Ihren Vorrat bestimmt schneller geplündert als Sie schauen können, wenn Sie nicht aufpassen.
Cake Pops kann man als Teil eines »süßen Tisches« anbieten oder die Hochzeitstorte damit dekorieren. Sie passen aber auch hervorragend zum Sektempfang.

Push Cake Pops zur Hochzeit

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PUSH CAKE POPS: Glück in Schüben


Diese Variante der Cake Pops hat man sich ebenfalls bei den Glace-Herstellern abgeschaut: Bei ihr kommt der Kuchen nicht an den Stiel, sondern in ein transparentes Becherchen und kann mit einem Kolben stückweise nach oben geschoben werden. Der Kuchen selbst besteht dabei meist aus mehreren unterschiedlichen Schichten, sodass man nach und nach die Sahnecreme, den Kuchenteig, die Früchte oder woraus immer die jeweilige Kreation besteht, geniessen kann. Push Cake Pops machen sich sehr hübsch auf dem Sweet Table, sind echte Hingucker und machen den Gästen einfach Spass.

Brownies zur Hochzeit

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BROWNIES: Saftige Sache


Angeblich verdankt diese aus Amerika stammende Leckerei ihre Entstehung einem Back-Unglück: Weil zu wenig Backpulver verwendet wurde, ging der Teig mit geschmolzener Schokolade und Nüssen nicht, wie geplant, luftig auf, sondern blieb schwer und innen noch ein bisschen feucht. Und genau diese Saftigkeit ist jetzt das Markenzeichen der Brownies. Die quadratisch geschnittenen Stückchen lassen sich hübsch verzieren und präsentieren.

Macarons zur Hochzeit

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MACARONS: French Fingerfood


Bei diesem sehr beliebten, aus Frankreich stammenden Baisergebäck aus Mandelmehl kommt es vor allen Dingen auf das Innenleben an: Die kleinen Köstlichkeiten können nämlich von Karamell bis Buttercreme mit allem gefüllt werden, wonach einem der süße Sinn steht. Außerdem kann man sie in allen erdenklichen Farben herstellen, sodass sie wunderbar bunt daherkommen oder an das Farbkonzept der Feier angepasst werden können. Wie Cake Pops und Push Cake Pops eignen sie sich hervorragend als Fingerfood.

Petit Fours als Gastgeschenk, Give-away

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PETIT FOURS: Die Minitörtchen


Diese kleinen Klassiker aus der französischen Küche gibt es in schier unendlich vielen Varianten und für alle Geschmacksrichtungen. Deshalb lassen sich die Minitörtchen auch gut im Look der Hochzeit gestalten. Außerdem geben sie wunderbare Gastgeschenke ab.

Cookies als Give-away zur Hochzeit

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COOKIES: Ganz persönlich


Ein schönes Gastgeschenk sind auch Hochzeitskekse alias Cookies, die etwa mit den Namen von Braut und Bräutigam und Wunschmotiven individualisiert werden können. Man kann sie nach den persönlichen Vorstellungen gestaltet liefern lassen oder aber mit Hilfe von Stempeln und Ausstechformen selbst backen.

Sweet Table zur Hochzeit

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SWEET TABLE: Süße Sinfonie


Cup Cakes, Cake Pops, Brownies, Macarons: Sie alle finden ihren Platz auf einem so genannten Sweet Table und bilden – mit der Hochzeitstorte in ihrer Mitte – eine Sinfonie der süßen Sachen. Ein Sweet Table ersetzt das Dessert- und Kuchenbuffet und kann darüber hinaus auch das optische Highlight im Festsaal bilden. Dann nämlich, wenn er, vorzugsweise von einem Profi, nach allen Regeln der Kunst durchkomponiert wird. Alle Süßigkeiten und Backwerke werden dafür farblich aufeinander und auf die Deko des Festsaals abgestimmt und möglichst mit kleinen, hübsch gestalteten Karten gekennzeichnet, die wiederum die Farben und Motive der sonstigen Hochzeitspapeterie aufgreifen. Und natürlich hat jede einzelne Komponente es verdient, auf hübschen Etageren oder Tortenplatten angemessen präsentiert zu werden.
Wenn die Gäste es kaum wagen, sich zu bedienen, weil alles so schön arrangiert ist, dann ist der Sweet Table gelungen. Und keine Sorge: Letztendlich wird keiner dieser geballten Verführungkraft widerstehen können.

Candy Bar zur Hochzeit

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CANDY BAR: Schleckzeug pur


Die Kraft der Verführung werden Ihre Gäste auch zu spüren bekommen, wenn Sie auf Ihrer Feier eine Candy Bar aufstellen. Die ist übrigens absolut do-it-yourself-tauglich. Es braucht eigentlich nur ein paar hübsche Glasbehälter und Schüsselchen, die mit dem unterschiedlichsten Naschzeug gefüllt werden. Wenn man dann noch kleine Papiertüten und Bonbonschäufelchen bereitstellt, ist die Candy Bar eigentlich schon fertig. Hierbei gilt ebenso wie bei den Cake Pops: Bitten Sie die kleinen Gäste, ein bisschen was für die Grossen übrig zu lassen, denn das wird den Kids wahrscheinlich sehr schwer fallen.

Klassische Hochzeitstorte

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HOCHZEITSTORTEN: Die Stars des Buffets


Eine Hochzeit ohne Hochzeitstorte? Das wäre ja wie dolce vita ohne dolce. Kann man machen, aber irgendwie fehlt dann doch was. Vor allen Dingen: Wie wollen Sie dann das gemeinsame Anschneiden der Hochzeitstorte zelebrieren, diese hübsche Tradition, auf die viele Gäste sicher ganz gespannt sind? Nein, der Klassiker gehört einfach dazu, schon allein, weil er auch optisch auf dem Buffet richtig was hermacht.

Im Bild der Klassiker: mehrstöckig, in Fondant oder Marzipanmasse gekleidet und edel verziert.

Naked Cake als Hochzeitstorte

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NAKED CAKE: Nackte Naschsachen


Ein aktueller Trend verzichtet auf den sonst üblichen Überzug. Diese »Naked Cakes« haben den Vorteil, dass bei ihnen das »Innenleben« der Torte sehr schön zur Geltung kommt. Außerdem haben sie einen hübschen Vintage-Look.

Drip Cake als Hochzeitstorte

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DRIP CAKE: Schoko im Fluss


Ein Mittelweg zwischen klassisch "angezogener" und "nackter" Torte und zur Zeit stark im Trend ist der »Drip Cake«, bei dem man die Glasur, meist bestehend aus einer glänzenden Canache aus Schokolade und Sahne, so aufbringt, dass sie an der Seite der Torte hinabtropft und hübsche Muster bildet. Anschließend wird noch mit leckeren, bunten Früchten dekoriert. Auch bei diesen Torten sieht man sehr schön, was in ihnen steckt.

Cup Cake-Hochzeitstorte

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CUP CAKE-TURM: Die Törtchen-Torte


Eine Alternative für alle, die keine klassische Hochzeitstorte möchten, sind Cup Cake-Torten. Dabei werden die Cup Cakes einfach auf einer Etagere in Form einer Hochzeitstorte präsentiert. Ganz obenauf kann man dann eine kleine, richtige Torte stellen, damit man etwas hat, das man gemeinsam anschneiden kann.

Hochzeitstorte nur für den Bräutigam

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GROOM'S CAKE: Extrawurst für Ihn


Die Tradition, einen kleinen Extrakuchen für den Bräutigam neben die Hochzeitstorte zu stellen, stammt aus dem viktorianischen England, ist aber besonders im Süden der USA beliebt. Bei uns ist er eigentlich nicht üblich, aber vielleicht möchten Sie ja einen Trend setzen. Der Groom's Cake sollte natürlich die Lieblingsgeschmacksrichtung des Bräutigams haben, weshalb er ihn in der Regel selbst auswählt. Es ist aber auch eine schöne Idee, wenn die Braut ihn damit überrascht. Oft verwendet man für diesen Extrakuchen eine Motivtorte, die zum Beispiel das Hobby des Bräutigams darstellt.

Motivtorten Hochzeit

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MOTIVTORTEN: Anything goes


Wenn Sie von einer ganz besonderen Torte träumen, die zum Beispiel den Ort Ihres Kennenlernens darstellt, Ihr gemeinsames Hobby oder Ihr Honeymoon-Ziel, aber sich nicht vorstellen können, dass es Bäcker gibt, die diesen Wunsch erfüllen können, dann googeln sie einmal Bilder von Motivtorten: Sie werden ganz schnell eines Besseren belehrt! Denn tatsächlich gibt es hier nichts, was es nicht gibt. Zwar hat nicht jeder Konditor so etwas im Angebot, aber man kann solche Kunstwerke auch online bestellen.