Veronika & Bernhard

Ein Tag voller Überraschungen

 

„Der Hochzeitstag hat unsere Erwartungen übertroffen", sagen Bernhard und Veronika. „Die Gäste brachten gute Laune mit und sorgten den ganzen Tag für eine super Stimmung." Freunde und Verwandte genossen die Feier in vollen Zügen und beteiligten sich aktiv an der Festgestaltung. „Wir sind überwältigt, wie viele Überraschungen uns von Freunden und der Familie gemacht wurden", erzählt Veronika. Das ausgelassene Hochzeitsfest wurde dazu von überraschend gutem Wetter gekrönt.

 

Veronika und Bernhard gaben sich bereits im August das standesamtliche Ja-Wort, um im Oktober im großen Stil kirchlich zu heiraten. Die beiden gebürtigen Stätzlinger legten bei der Vorbereitung großen Wert darauf, dass alles genauestens geplant und so früh wie möglich erledigt wurde, so dass kurz vor dem Hochzeitstag kein Stress, sondern nur Vorfreude entstand. Dabei wussten die Hochzeiter genau, welche Komponenten sie sich für eine gelungene Hochzeit wünschten: „Es war uns wichtig, den Fotograf, die Band, den Hochzeitslader, den Pfarrer und die Gastwirtschaft, auf die wir uns festgelegt hatten, terminlich unter einen Hut zu bekommen." Bei der Fest-Dekoration legte das Brautpaar besonders viel Wert auf ein einheitliches Farbthema. Die Farbe Lila zog sich durch die gesamte Hochzeit, angefangen bei den Einladungskarten über das Kirchenheft, den Blumenschmuck, den Tischschmuck in der Gaststätte bis hin zu den Danksagungskarten.

 

Ab 6 Uhr morgens begannen Veronika und Bernhard den Tag getrennt voneinander. Im Haus ihrer Eltern ließ sich Veronika von Friseurin und Kosmetikerin stylen und schlüpfte in ihren Traum in Weiß. Um 9 Uhr war es dann soweit: Bernhard holte Veronika ab und durfte dabei erstmals einen Blick auf seine Braut werfen. „Das war für mich der schönste Moment des Tages", erinnert er sich, „als ich Veronika zum ersten Mal in ihrem Brautkleid sah." Die beiden machten sich in ihrem festlich dekorierten Hochzeits-Oldtimer auf zum Hochzeits-Shooting, wo viele romantische und zeitlos schöne Bilder entstanden. Die Gäste trafen um 11 Uhr bei dem Hochzeitspaar zuhause ein. Beim traditionellen bayerischen Weißwurstfrühstück machten es sich die Gäste gemütlich und genossen mit dem Brautpaar einen entspannten Vormittag. Weiter ging es mit der Festgesellschaft in die Pfarrkirche St. Georg in Stätzling. Veronika und Bernhard legten großen Wert auf eine besondere Trauung, weshalb sie in die Zeremonie viele persönliche Elemente einbauten. Als das Hochzeitspaar vor die Kirche trat, wurde es nicht nur von einem unverhofften Seifenblasen-Regen überrascht, sondern auch von dem unerwartet schönen Wetter.

 

Der Sektempfang konnte dank der warmen Spätsommerluft im Garten der Gaststätte Metzger in Wulfertshausen stattfinden. Ab 15 Uhr eröffneten Veronika und Bernhard die Tanzfläche mit dem Hochzeitswalzer und schnitten, mit einem speziell zu diesem Zweck angefertigten Messer mit Doppelgriff, die Hochzeitstorte an. Gegen 16 Uhr wurde Veronika von ihren Freunden "geraubt" und wie es die Tradition verlangt, bekam Bernhard seine Braut erst zurück, nachdem er sie wie ein Gentleman auslöste. Das Festessen war ein viergängiges Menü, bei dem sich die Gäste zwischen Filet- Medaillons von Pute und Schwein mit hausgemachten Spätzle und Kartoffelkroketten und Lachs mit Reis an Dillsauce entscheiden konnten. Als die Hochzeitsparty begann, rückten Brautmutter und Bruder damit heraus, warum sie Veronika die Idee, Give-Aways an die Gäste zu verteilen, immer wieder ausgeredet hatten. „Als Überraschung für uns und unsere Gäste verteilte meine Mutter und mein Bruder selbstgemachte Marmelade an die Gäste", erinnert sich Veronika. Doch damit nicht genug! Die Gastgeschenke waren auch Teil eines selbst ausgedachten Spiels. Dabei wurden zwölf Gäste mit jeweils der gleichen Marmeladensorte ausgewählt. „Jeder dieser zwölf Gäste hat eine Aufgabe bekommen, die er uns zu einem bestimmten Monat erfüllen darf", freut sich Veronika, „so haben wir noch ein Jahr lang jeden Monat eine Überraschung!" Allen Paaren, denen die Hochzeit noch bevorsteht, empfehlen Veronika und Bernhard: „Plant alles frühzeitig und genau so, wie ihr es Euch vorstellt. Den Tag selber lasst ruhig und entspannt angehen. Genießt jede Minute in vollen Zügen und nehmt euch immer mal wieder ein paar Minuten Zeit füreinander."

1 von 24

Das Kleid sollte für den Bräutigam eine Überraschung sein. Deshalb wurde Veronika beim Kauf des Hochzeitskleides von Mutter, Tante und Trauzeugin begleitet. "Wichtig war mir beim Brautkleid ein schöner Rücken, entweder mit einer Schnürung oder mit Knöpfen", da war sich Veronika schon zuvor sicher. Letztendlich entschied sie sich für ein cremefarbenes Kleid mit einer romantischen Rückenschnürung.

2 von 24

Die erste Überraschung des Tages wurde der Braut schon morgens beim Ankleiden überreicht. "Meine Trauzeugin hat mich mit einem selbst genähten Strumpfband überrascht, auf dem unsere Initialen eingestickt waren", freut sich Veronika.

3 von 24

Bernhard war es wichtig, dass der Anzug gut zum Brautkleid passt. Deshalb nahm er Veronika und ihren Bruder als Berater zum Anzugkauf mit. "Ich habe mich für einen braunen, schmal geschnittenen Anzug mit einem cremefarbenen Hemd entschieden", berichtet Bernhard. Damit Weste, Krawatte und das Einstecktuch zusammenpassen, kaufte er diese gleich als Set. Auch die passenden Accessoires zu finden, war für den angehenden Bräutigam kein Problem: "Zum gesamten Outfit habe ich mir farblich abgestimmte Manschettenknöpfe, einen Gürtel und Lederschuhe ausgesucht."

4 von 24

Um 9 Uhr durfte Bernhard seine Braut zum ersten Mal ganz in Weiß sehen, als er sie am Haus ihrer Eltern abholte. "Das war für mich der schönste Moment des Tages, als ich Veronika zum ersten Mal im Brautkleid sah", erinnert er sich.

5 von 24

Das Farbthema Lila zog sich durch das ganze Hochzeitsfest. Den Anfang machten die lila Schleifen und Blüten auf dem Oldtimer.

6 von 24

Bei der Fahrt zum Hochzeits-Shooting war die Stimmung trotz der dicken Nebelschwaden bereits prächtig.

7 von 24

"Vom Fahrer unseres Hochzeitsautos haben wir einen Korb mit Snacks und Sekt bekommen", erinnert sich Veronika. "So konnten wir uns gleich schon während der Fahrt zum Foto-Shooting stärken und mit Sekt auf unseren Hochzeitstag anstoßen."

8 von 24

Frisch gestärkt geht es zur kirchlichen Trauung.

9 von 24

Ein Freud gibt dem Hochzeitspaar ein Ständchen mit der Handorgel mit auf den Weg ...

10 von 24

... während die Würdenträger des Dorfes mit den festlichen Fahnen anrücken.

11 von 24

Veronika und Bernhard war es besonders wichtig, dem Gottesdienst eine persönliche Note zu verleihen.

12 von 24

Dazu gehörte, dass Familie und Freunde in den Gottesdienst eingebunden wurden.

13 von 24

Der Pfarrer legt die Stola um die ineinander gelegten Hände der Brautleute und bestätigt die Vermählung. An die Verwandten und Freunde des Brautpaares richtet er die Worte aus dem Matthäus-Evangelium: „Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen."

14 von 24

Damit die kirchliche Trauung etwas ganz Besonderes wird, haben sich Veronika und Bernhard lange vorbereitet. "Wir haben im Vorfeld, nach Absprache mit dem Pfarrer, das Evangelium, die Lieder, die Lesung, die Fürbitten und ein kleines Gedicht über die Hochzeitskerze selbst ausgesucht und das Kirchenheft gelayoutet", erinnern sich die beiden. 

15 von 24

"Der ganze Tag war voller schöner Momente", erklärt Veronika,"doch der schönste Augenblick war für mich dann doch in der Kirche, als wir beide vorne saßen und alles um uns herum ausblenden konnten. Da konnten wir den Augenblick richtig genießen."

16 von 24

Damit haben Veronika und Bernhard nicht gerechnet! Vor der Kirche wurden sie von ihren Freunden mit einem Meer aus Seifenblasen überrascht.

17 von 24

Die Gäste stoßen auf das frisch vermählte Brautpaar an. "Sogar das Wetter hat mitgespielt, worauf man sich im Herbst ja nicht immer verlassen kann", freut sich Bernhard. "Während der Trauung kam die Sonne raus. Der Sektempfang konnte dann sogar im Freien stattfinden."

 

 

18 von 24

So sieht ein glückliches Brautpaar aus! Beim Brautwalzer sehen sich Veronika und Bernhard tief in die Augen.

19 von 24

Die vierstöckige Hochzeitstorte ist mit farblich passenden lila Bändern und Rosen verziert.

20 von 24

Die Freunde des Brautpaares haben sich für das feierliche Anschneiden der Hochzeitstorte eine besondere Überraschung überlegt. "Wir haben zum Anschneiden unserer Hochzeitstorte ein selbst gebautes Messer mit zwei Griffen bekommen, damit keiner die Hand oben hält", erklärt Veronika.

21 von 24

Das Hochzeitsmenü liest sich wie ein Gedicht:

1. Gang: Hochzeitssuppe

2. Gang: Salat

3. Gang: Wahlweise Lachs mit Dillsoße, dazu Reis, oder Filet-Medaillons von Pute und Schwein in Pfifferling-Rahmsoße mit hausgemachten Spätzle und Kartoffelkroketten

4. Gang: Apfelküchle mit Vanilleeis

22 von 24

Nach dem Festessen stieg die Hochzeitsparty mit allerlei lustigen Einlagen. So musste Bernhard als Gigi in der Wunderlampe erst mit den Gästen Schnaps trinken ...

23 von 24

... um dann von Veronika mit einem Kuss befreit zu werden.

24 von 24

Diese Überraschung ist gelungen! Erst haben Brautmutter und Bruder dem Hochzeitspaar immer wieder die Idee mit dem Gastgeschenk ausgeredet, um dann am Hochzeitstag persönlich an alle Gäste selbstgemachte Marmelade zu verteilen.

Kommentare

(Noch) keine Kommentare vorhanden.

Um ein Kommentar zu diesem Artikel zu verfassen, logge Dich bitte ein!