Qendresa & Renato

Im Blumenmärchen

Als Renato Steffen seiner Qendresa im Juni das Ja-Wort gab, da hätte der Tag nicht besser sein können. Das Wetter erlaubte eine Trauung im Freien - und das vor der atemberaubenden Kulisse des Vierwaldstättersees mit der Bergsilhouette der Voralpen im Hintergrund. Ein Meer aus Blumen in Rosa und Weiß bereitete dem Brautpaar den Weg zum Glück, die Gäste nahmen auf weißen Stuhlreihen Platz, dazu gläserne Akzente - ein Bild wie direkt aus einem Hochzeitsmärchen adaptiert. Dabei war dies erst das Vorspiel zum grandiosen Auftritt, mit dem die Hochzeitsdeko schließlich im Festsaal verzauberte: ein wahrer Traum in Rosa, Weiß und Roségold und Tausende von Blumen - einfach atemberaubend! Klar, die beiden sind ein Promi-Paar - Renato Steffen kennen die deutschen Fußballfans als Spieler beim Bundesligisten VfL Wolfsburg, in der Schweiz ist er als Nationalspieler bekannt. Da erwartet man vielleicht ein gehobenes Ambiente, das ganz neue Maßstäbe setzt. Und doch waren Qendresa und Renato an diesem Tag einfach »nur« ein Hochzeitspaar wie jedes andere: mit all dem Glück, den Emotionen, Spaß mit den Gästen und einem Hochzeitslook, der Träume erfüllt. Ihren ganz persönlichen eben.

 

Die Ideen

Geplant und in allen Details umgesetzt wurde das Hochzeitsmärchen von Wedding & Events. Hochzeitsplanerin Eva Hauser hat dafür in vielen Gesprächen den Vorstellungen der Braut gelauscht und ein Konzept entworfen, das voller Wow-Momente steckte. »Sie war wirklich großartig, echt toll«, schwärmt Qendresa noch heute. »Wir sind stundenlang zusammengesessen, haben Bilder auf Pinterest gesucht, ganz viele Dinge besprochen und überlegt - und immer, wenn ich dachte, das bekommen wir nie hin, sagte Eva: Kein Problem!« So entstand ein Hochzeitslook, der sich am besten mit den Worten »classic - modern - schick« umschreiben lässt. Und zwar in all seinen Details. Denn dass wirklich alles, von der Einladung bis zum Hochzeitskleid, bis ins Kleinste perfekt aufeinander abgestimmt ist, war der Braut ein Anliegen. Jedes Detail passte zum anderen, und an Details gab es unzählige: ein extra hergestellter Teppich in Roségold aus Italien, Stühle mit angefertigtem Hochzeitslogo, Pralinen als handgemachte Give-aways mit dem aufgedruckten Hochzeitsdatum, aus Acryl geschnittene Namensschilder für die Gäste, natürlich ebenfalls in Roségold. Das Farbthema zog sich konsequent durch, kein anderer Einfluss störte die perfekte Optik.

 

Die Details

Und dann natürlich: Blumen, Blumen, Blumen. Alleine sie machten den Weddingstyle zum paradiesischen Look, so umwerfend und prachtvoll waren sie überall in Szene gesetzt. »Ich selbst habe leider keinen grünen Daumen, aber ich liebe Blumen und finde sie einfach wunderschön. Von mir aus hätten es noch mehr sein können!«, sagt Qendresa. Und das will etwas heißen, wo doch 10.000 von ihnen verarbeitet wurden: Hortensien, verschiedene Rosensorten, Orchideen, Lisianthus und Pfingstrosen - ein absoluter Traum in Weiß und Blassrosa. Noch mehr Faszination geht kaum, es sei denn, man weiß, dass wirklich jedes Detail für Qendresas und Renatos Hochzeit exakt so ausgesucht und aufs Fest gebracht wurde. »Alles, aber auch wirklich ALLES, wurde extra angeliefert«, sagt Weddingplannerin Eva Hauser. »Wir bekamen alle leeren Säle im Hotel und brachten alles selbst mit.« Nur so lässt sich schließlich die perfekte Harmonie aller Details erklären. Selbst Tische, Tischdecken und Spiegel wurden angeliefert - bis hin zu den Platztellern und dem Besteck. Anderes ließ die Weddingplannerin eigens fürs Brautpaar anfertigen. »Unser Hochzeitslogo war wirklich überall zu sehen«, sagt Qendresa. Auf Stühlen, Boden, Papeterie und in riesigen, mit Blüten dekorierten Lettern, die schon bei der Freien Zeremonie draußen begeisterten, bei der im Übrigen der SRF-Sportmoderator Franco Marvulli die Traurede hielt. Es gab handmade angefertigte Drucksachen, die die ganze Hochzeit von Beginn bis zum Schluss passend begleiteten, sogar ein handgemachtes Buch für die Bar mit dem Hochzeitslogo und Briefumschläge, die aus speziellem Papier kreiert und mit roségold-pearlfarbenem Innenleben ausgestattet wurden. Selbst die großen Tischspiegelplatten mit zwei Meter Durchmesser wurden extra angefertigt, neue passende Vorhänge für das Hotel genäht und der Bereich für das Brautpaar besonders aufwendig mit hängenden Blüten dekoriert. Sofas und die ganze Technik kam in Weiß hinzu, damit rein gar nichts das perfekte Farbbild störte. »Es war ein enormer Aufwand mit mehrtägigem Auf- und Abbau, täglich haben mein Team und ich maximal zweieinhalb Stunden geschlafen und bis spät in den Morgen vieles vor Ort noch vorbereitet«, erzählt Eva Hauser. »Mich hat nur noch das Adrenalin wachgehalten. Am Tag vor der Hochzeit waren wir bis zwei Uhr morgens in der Location beim Aufbauen, am nächsten Tag standen wir bereits um 6 Uhr früh wieder bereit, damit wir alles rechtzeitig schaffen.« Ein Team von fast 20 Personen arbeitete am Hochzeitstraum, der ohne solch großes Engagement nie so phänomenal geworden wäre wie er dann wirklich war.

 

Die Location

Perfekt zudem, dass auch das Wetter mitspielte. »Die herrliche Location wäre nur halb so attraktiv, hätte man alles nach drinnen verlegen müssen«, sagt Eva Hauser. »Wir hatten Glück, dass es lediglich zehn Minuten genieselt hat - der Regen blieb aus. So ein enormer Aufbau wäre nicht einfach innerhalb von zehn Minuten zu verlegen gewesen und auch das Klavier unter freiem Himmel hätte sicher im Regen gelitten. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich die Braut nach vorne bekommen hätte, wäre es regnerisch gewesen«, scherzt sie. »Es war ihr nämlich enorm wichtig, draußen das Ja-Wort zu zelebrieren.« So aber konnte die Braut von der »Hammer-Location« nichts als schwärmen. »Es war mega!«, sagt Qendresa. Dabei war der Hochzeitsort in Vitznau am Vierwaldstättersee in der Schweiz eigentlich eine Ausweichlocation, denn ursprünglich wollte das Paar auf Santorini heiraten. »Wir haben aber am 19.6.19 keine Location dort bekommen, weil unmittelbar davor das orthodoxe Pfingsten gefeiert wurde«, erklärt Qendresa. Und dieser Tag musste es einfach sein - die Eheringe waren nämlich schon lange zuvor gekauft und auch gleich graviert worden. Aber wie Hochzeitsplanerin Eva Hauser ja immer sagte: Kein Problem! Und so lieferte sie zusammen mit dem Brautpaar den Beweis dafür, wie wunderbar doch Lösungen sein können. Schließlich war die Hochzeit unübertrefflich mit ihrer Zeremonie direkt am See mit den dahinterliegenden Bergen. »Es hatte tatsächlich ein bisschen Meerfeeling und war einfach nur traumhaft«, so Qendresa.

 

Die Emotionen

Ein gutes Jahr hatten die Planungen dafür in Anspruch genommen. Was bei diesem Fest das Schönste war? Man kann es nicht sagen. Die Optik sucht wohl ihresgleichen und die Highlights reihten sich nahtlos aneinander. Begonnen bei der Zeremonie mit Seeblick am frühen Nachmittag - »megaemotional«, wie die Braut sagt - bis hin zur durchgefeierten Partynacht, die erst morgens um 6:30 Uhr endete. Dazwischen reichlich Zeit für Gespräche und Entertainment: Es spielten mehrere Musikgruppen, verschiedene Sänger und elektrische Geigen waren zu hören, ein Magier hatte seinen Auftritt, es gab eine Eisdiele, einen Crêpe-Stand und ein riesengroßes Shisha-Zelt, eine Schifffahrt und ein großes Feuerwerk. Für das Festessen wurde à la carte und am Buffet gebeten, für das ein großer Eisblock in der Form des Hochzeitslogos angefertigt und in den Hochzeitsfarben angeleuchtet worden war. Der Eröffnungstanz fand mit Bodennebel und Pyrotechnik statt und die Hochzeitstorte hatte bemerkenswerte neun Stockwerke. Da wundert es nicht, dass kein »schönstes« Detail auszumachen ist, weil eben alles den Superlativ verdient. Nur die Braut weiß einen Augenblick zu nennen, der ihr ganz besonders ans Herz ging: »Als ich mit meinem Papa zur Zeremonie gelaufen bin«, sagt sie. »Das war wirklich ein sehr emotionaler Moment. Auch jetzt noch, wenn ich mir das Video anschaue - und das könnte ich tausendmal tun!« Wie schön das Ganze rein optisch werden würde, hatte sie übrigens niemandem gesagt. Die ganze Vorbereitungszeit über hat Qendresa Stillschweigen bewahrt. »Niemand wusste, was geplant war, ich habe keinem etwas verraten, weil ich den großen Wow-Effekt nicht nehmen wollte«, sagt sie. Den hatten die 68 Gäste ganz bestimmt. Doch auch sie selbst durfte sich über Überraschungen freuen: die Outfits von Renato nämlich, der sich gleich zwei Anzüge - für die Zeremonie und das Abendevent - hatte machen lassen, die Qendresa vorab nicht kannte. Besonders entzückend: Auch für Söhnchen Lian war derselbe Anzug angefertigt worden, so dass Papa und Sohn im Partnerlook zur Trauung erschienen. »Das war supersüß die beiden so zu sehen!«, schwärmt Qendresa. Sie selbst hatte mit einem edlen Designerkleid von Galia Lahav - ein wandelbarer Look in Fishtailsilhouette und mit extra Schleppenrock für die Zeremonie - ebenfalls für den Wow-Auftritt gesorgt. »Es war mein Traumkleid! Wenn ich es jetzt anschaue, könnte ich gleich noch mal heiraten!«, sagt sie. Und das trifft wohl für alles zu. Denn was anderes bleibt als Fazit dieser Märchenhochzeit, als die Feststellung: einfach »traumschön«!

 

Die Dienstleister der Hochzeit:

Planung, Dekoration, Vermietung + Floral Design: Eva Hauser, www.wedding-events.ch | Fotos: David Biedert, www.davidbiedert.com + Anastasia Arrigo, www.foto-arrigo.com | Brautkleid: Galia Lahav | Anzüge: Suter & Co. | Redner: Franco Marvulli, Sportmoderator SRF | Location: Parkhotel Vitznau in der Schweiz

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