Gisela & Marc

Sommerhochzeit im Freien

Besonders ein Wunsch prägte die Hochzeit von Gisela und Marc: Sie wollten, dass ihre Freunde und Verwandten eine besondere Rolle an diesem Tag spielen. »Weil sie so wichtig für unser Leben und auch für unsere Geschichte sind«, sagt Gisela. Und so feierten die beiden an einem traumschönen Tag im Juli ein Fest im Vintagestyle mit einer Zeremonie unter freiem Himmel. Die Location: Mas Cànovas in Pineda de Mar, nahe Barcelona - ein bezauberndes Anwesen mit rustikalem, aber romantischem Charme, toller Außenanlage und diversen Räumen für die verschiedenen Festabschnitte einer Hochzeit.

Das Hochzeitsthema
Das Dekothema bestand aus Fotografien sowie Geschenken und Andenken, die Gisela und Marc im Laufe der Zeit von ihren Lieben erhalten hatten. Um das Motto für jeden erkenntlich visuell darzustellen, bauten sie es rund um ihr Hochzeitslogo auf: einem Fahrrad, da der Bräutigam Triathlet ist, Spitzenschuhen, da die Braut Tänzerin ist, und Rox, dem Hund der beiden. »Wir haben das Logo für unsere Einladungen verwendet und auch bei der Hochzeit selbst«, sagt Gisela. Außerdem sollten die Lieblingsfarben der beiden, Weiß, Grün, Lila und Pink, bei der Floristik zum Einsatz kommen. »Darüber hinaus haben uns Holz- und Vintage-Elemente geholfen, ein sehr besonderes Setting zu kreieren«, so die Braut.

Die Floristik
Für die Dekoration wurden Gänseblümchen, Rosen, Gladiolen, Hortensien, Tanne, Efeu, Ackerwinde und Trauerweide verwendet. Da die Hochzeit draußen, in der Hitze des Sommermonats Juli stattfand, und die Dekoration für die Zeremonie aus Holzschaukeln bestand, die floral verziert waren, und weitere Arrangements auch am Gebäude die Wände entlang verliefen, mussten Blumen gewählt werden, die mit wenig Wasser auskamen. Im Speisesaal gab es mittig einen Kronleuchter und Lichterketten, an denen florale Girlanden mit großen Blumen und Blättern hingen - so als ob sie herabfielen. »Wir mögen Rosen. Und Gänseblümchen, die die Lieblingsblumen von Marcs Mutter waren«, sagt Gisela. »Sie starb vor drei Jahren und wir wollten an sie mit ein paar besonderen Details an diesem Tag erinnern.«

 

Die Zeremonie

Schon der Empfang sollte die Gäste verzaubern: Deshalb wurden Willkommensschilder mit denselben Blumen am Eingang der Location platziert. Der Weg von der Zeremonie zu den Feierlichkeiten wurde durch kleine Holzschilder gesäumt, die mit Worten beschriftet waren, die für das Brautpaar und ihre Beziehung von besonderer Bedeutung sind. »Den Bereich des Gästeempfangs haben wir mit weißen, von uns handgemachten Fächern ausgestattet sowie mit Boxen, die mit demselben floralen Stoff verziert waren wie die Strohballen, auf denen die Gäste während der Zeremonie saßen«, erzählt die Braut.  Außerdem gab es mit Rosenblättern und Olivenzweigen gefüllte Vintage-Papiertüten. Die Zeremonie selbst fand unter einer majestätischen, 400 Jahre alten Eiche statt. An den Ästen hatte das Brautpaar mit Blumen verzierte Schaukeln angebracht, was ein überaus romantisches Bild ergab.

Die Deko
Deko-Element bei der Cocktailparty waren die Initialen des Brautpaars aus Holz - hergestellt vom Bräutigam selbst. Darüber hinaus zogen selbst gemachte Kollagen mit Bildern der Freunde die Blicke auf sich. In einer Fotoecke platzierten Gisela und Marc ihr Fahrrad, die Spitzenschuhe sowie Bilderrahmen in all ihren Lieblingsfarben sowie verschiedensten Größen und Formen. »Für die Sitzordnung beim Essen haben wir eine Holzpalette mit alten Rahmen verziert, die verschiedene Nummern und Namen jedem Tisch zuwiesen, so dass jeder wusste, wo er sitzt«,  beschreibt Gisela. Am Eingang zum Festzelt entdeckten die Gäste Tischdekorationen aus Holz wie beispielsweise Schubladen, verziert mit echten Blumen in den Hochzeitsfarben sowie mit Tischtüchern, Servietten, Gläsern und Kissen. Die Nummern auf den Tischen wurden aus Baumstämmen gefertigt. »Wir haben uns für eine große Tafel entschieden, an der all unsere Freunde Platz finden«, so die Braut. »Darauf ein Tafelaufsatz aus Olivenzweigen und recycelten Gläsern mit Blumen darin.«

Das Brautkleid
Es ist romantisch, passt zum Vintagecharakter der Hochzeitsfeier und stammt aus der Kollektion 2017 von Pronovias: ein Neckholderkleid aus Chantilly- und Guipure-Spitze im Bohemian-Style. »Generell mag ich jedes noch so kleine Detail an diesem Kleid, weil es einfach wunderschön gearbeitet ist«, schwärmt die Braut. »Aber ganz besonders liebe ich die Rückenpartie! Sie zeigt den bloßen Rücken, über den zwei Träger verlaufen, und betont die körpernahe, passgenaue Taille. Einfach schön!«

Der Brautkleidkauf
Eigentlich hatte sich Gisela den Brautkleidkauf ganz anders vorgestellt. »Ich hatte eine ganz klare Vorstellung von dem, was ich wollte«, sagt sie. »Und da ich sehr wählerisch bin, was meine Kleidung anbelangt, war ich mir sicher, dass es nicht einfach werden würde, das perfekte Brautkleid zu finden.« Mit diesen Gedanken besuchte Gisela also in Begleitung ihrer Mutter und Schwester den Pronovias-Shop. Schon das erste Kleid, das sie anprobierte, mochte sie. »Ich war mir sicher, dass ich ein Kleid im Meerjungfrauen-Stil mit Spitze haben möchte, was jedoch auch eine gewisse Schlichtheit hat«, erzählt sie. »Ich hatte mich schon zuvor in ein solches Kleid verliebt, das ich auf einem Foto gesehen hatte und das mir einfach nicht mehr aus dem Kopf wollte, bis ich es endlich anprobieren durfte. Die Wahrheit ist: Ich habe dieses Kleid immer noch geliebt - aber trotzdem wäre es nicht das richtige für meine Hochzeit gewesen. In diesem Kleid war ich einfach nicht ich selbst und ich wollte unbedingt etwas, das meine Persönlichkeit widerspiegelt.« Also suchte Gisela weiter und hörte auf die Beraterin im Pronovias-Shop: Denn dem Kleid, das sie ihr brachte, hätte die Braut von sich aus nicht ihre Aufmerksamkeit geschenkt. »Als ich es dann aber an mir sah, war ich sprachlos. Ich betrachtete mich im Spiegel und stellte mir den Hochzeitstag vor - ich und Marc als Brautpaar in unserer traumhaften Location. Es fühlte sich richtig an, einfach gut und machte mich unendlich glücklich«, sagt Gisela. »Es war das vierte Kleid, das ich anprobierte. Und es war DAS Kleid! Ich konnte es nicht glauben, dass ich gleich am ersten Tag schon fündig geworden war. Aber es war nun mal Liebe auf den ersten Blick!«

Die Accessoires
Ihre romantische, sehr natürliche Brautfrisur mit zwei lockeren Zöpfen an den Seiten und einem tiefen Haarknoten am Hinterkopf ergänzte Gisela mit einem klassischen Schleier aus Tüll und einem Kopfschmuck aus echten, getrockneten Blumen, passend zum Brautstrauß, der aus Rosen, Pfingstrosen und Hortensien bestand und unterschiedliche Nuancen von Weiß, blassem Pink, Lila und Beige miteinander kombinierte. Dazu silberne Ohrringe von Pronovias und ein Armband, das Geschenk der Familie war. »Außerdem habe ich noch ein florales Armband getragen, genau wie meine Brautjungfern«, sagt Gisela. »Diese Armbänder habe ich ihnen vor der Zeremonie als kleines Dankeschön von mir überreicht.« Fehlen noch die Brautschuhe aus weißer Spitze und Seide mit Keilabsätzen.

Der Moment
»Für uns beide war einer der schönsten Momente jener, als ich zur Trauung kam und wir uns das erste Mal sahen«, sagt die Braut. »Wir beide erinnern uns immer noch mit einiger Aufregung und vielen Emotionen daran!« Den Augenblick haben Gisela und Marc schließlich auch mit verzaubernden Details gekonnt inszeniert: So wurde die Braut von zwei kleinen Mädchen begleitet, die florale Haarbänder in denselben Farben wie der Brautstrauß und Ballettschuhe trugen. Eine der beiden hielt eine Tafel, die die Ankunft der Braut ankündigte, die andere einen Korb voller Rosenblätter. Für Gisela eine wunderbare Hommage an ihre Liebe zum Tanz. Doch noch ein Moment wurde zum Lieblingsaugenblick: »Als nämlich unser Hund Rox mit den Ringen zu uns kam. Das war geradezu mythisch und unübertroffen, eine großartige Erinnerung!«, schwärmt die Braut. »Im Grunde war einfach alles traumhaft. Es war wunderschön, alle Menschen, die wir lieben, zusammen an einem Ort zu haben, in einer heiteren und fröhlichen Stimmung. Es war der beste Tag unseres Lebens!«

 

Fotos: Sergio García | Location: Mas Cànovas | Brautkleid: Pronovias

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