Trauringe

Heavy Metal

Trauringe aus weißen Edelmetallen sehen nur auf den ersten Blick gleich aus! Beim näheren Hinsehen, Anfassen oder Anprobieren erkennt man schnell die Unterschiede. Man muss einfach spüren, mit welch angenehmer Schwere sich beispielsweise ein Platinring an der Hand anfühlt - sofort hat man den Eindruck, er ist für die Ewigkeit gemacht!

Wir stellen dieses und weitere Edelmetalle vor, aus denen weißer Schmuck gemacht wird.

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Gelbgold ist ein natürlich vorkommendes Edelmetall, das schon immer eine ungeheure Faszination auf Menschen in allen Ländern und Kulturen ausgeübt hat und zum Inbegriff des Wertvollen geworden ist – und für lange Zeit zur ersten Wahl bei Trauringen.
Weißgold dagegen ist eine »Erfindung« des frühen 20. Jahrhunderts, als die Schmuckhersteller nach einer etwas günstigeren Alternative für das damals deutlich teurere Platin suchten. Statt Gold, wie sonst üblich, zu gleichen Anteilen mit Silber und Kupfer zu legieren, verwendete man nur Silber oder das ebenfalls helle Edelmetall Palladium. So entstand ein Metall mit einer ganz eigenen, faszinierenden Ausstrahlungskraft, das schnell seinen Weg in die Herzen der Schmuckliebhaber und Brautpaare fand. Für Trauringe aus Weißgold verwendet man heute fast nur noch das hochwertige Palladium als Beimischung, sodass sie aufgrund des höheren Edelmetallgehalts wertvoller sind als Gelb- oder Rotgoldlegierungen.


Trauringe von Christian Bauer

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Dieses Edelmetall ist ein chemischer Verwandter des Platins und wird in der Natur auch zusammen mit ihm gefunden. Es glänzt metallisch weiß und läuft in der Luft ebenfalls nicht an, ist aber deutlich leichter als Platin. Es findet als Legierungspartner bei hochwertigem Weißgold Verwendung. Es gibt aber auch Trauringe allein aus Palladium, das dafür mit demselben Reinheitsgehalt wie Platin verarbeitet wird, erkennbar an der Punzierung »Pd 950«.


Drei Ringpaare links von Furrer Jacot

Drei Ringpaare rechts von Breuning

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Platinschmuck hat in der Regel einen Reinheitsgrad von 95

Prozent, Gold hingegen nur von 75 Prozent. Dank seiner Reinheit ist Platin

hypoallergen und eignet sich für Menschen mit empfindlicher Haut. Die Dichte

des Platins und sein Gewicht machen es haltbarer und widerstandsfähiger als

andere Schmuckmetalle.   


Schmuck und Ringe links von Marion Knorr

Rechts von Claudia Schüller

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Edelstahl ist kratzfest und rostet nicht. Schon lange für Gehäuse

und Armbänder in der Uhrenindustrie eingesetzt, wird es seit einigen

Jahren auch in der Schmuckverarbeitung genutzt. In der Kombination mit Gold

oder Diamanten entstehen wertvolle Trauringe.


Ringe von Saint Maurice

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Kein Metall strahlt frisch poliert so wie Silber, denn es hat das höchste Reflexionsvermögen. In der Schmuckbranche wird es vorzugsweise mit einem Reinheitsgehalt von 92,5 Prozent (Punzierung »Ag 925«) verarbeitet. Da es ähnlich wie reines Gold relativ weich ist und entsprechend anfällig für Tragespuren, wird es eher selten zur Herstellung von Trauringen verwendet.


Es ist hart, aber trotzdem leicht, es rostet nicht und ist absolut allergieneutral. Titan wurde erst Ende des 18. Jahrhunderts entdeckt und gilt als das jüngste Metall. Die kühle und futuristische Ausstrahlung von Titan ist wie geschaffen für großflächigen Schmuck und mit seiner hellen, seidenmatten Oberfläche avancierte es zum Schmuckmetall für Individualisten. Besonders elegant wirkt es in Kombination mit Gelbgold, aber auch mit Weißgold oder Platinstreifen und Diamanten.

Medaillons von Kerstin Henke

Ringe von Titanfactory