Der Lüster macht die Perle wertvoll

Einfach himmlisch ist das Wolkenarmband aus Zuchtperlen

Aufregend aber niemals schlicht

Perlen & more

Tausende von Jahren waren Menschen von Perlen fasziniert, ohne wirklich zu wissen, wie sie entstehen. War das Geheimnis erst einmal gelüftet, ging es blitzschnell bis kluge Japaner begannen, die Natur zu überlisten und Perlen zu züchten. Züchtungen haben den Vorteil, dass man sich eine Perlenkette wünschen kann, ohne seinen Liebsten finanziell zu ruinieren. Schmuckstücke mit schimmernden Zuchtperlen sind das I-Tüpfelchen beim Outfit der Braut. Der große Unterschied zwischen einer Natur- und einer Zuchtperle besteht darin, dass bei der Naturperle durch Zufall ein Fremdkörper in die Muschel gelangt und dies bei der Zuchtperle gezielt geschieht. Durch Menschenhand werden ein winziges Stückchen Gewebe und eine Perlmuttscherbe in eine Auster oder eine Muschel eingepflanzt. Die Muschel will den Fremdkörper loswerden und umhüllt ihn mit Perlmutt. So entsteht eine mehr oder weniger runde Perle. Je nachdem wie lange die Perle in der Muschel bleibt, ist ihr Umfang größer oder kleiner. Die ersten Zuchtperlen gab es Ende des 18. Jahrhunderts. Drei Japaner hatten unabhängig voneinander begonnen, Perlen zu züchten. Mikimoto war einer von ihnen. Seine erste Ernte vermachte er dem Kaiser von Japan. Bereits 1900 hatte er über 4200 Zuchtperlen. Die anfänglichen Versuche wurden mit vielen verschiedenen Muschelarten gemacht, bis man sich später auf die Akoya-Perle konzentrierte. Mit viel Geschick und höchster Konzentration wird der Muschel ein Stückchen Süßwasser-Perlmutt eingepflanzt. Dann werden die präparierten Muscheln vorsichtig in Körbe gesetzt, die, an Bambusflößen befestigt, bis zu sechs Meter tief im offenen Meer schwimmen.

Da die Muschel sehr empfindlich ist, was Nahrung und Temperatur betrifft, ist eine sorgfältige Kontrolle lebenswichtig. Die Wachstumsdauer hängt von den jeweiligen Wasserverhältnissen ab. Im Idealfall hat die Akoya-Zuchtperle nach etwa vier Jahren eine Perlmuttbeschichtung von 0,6 bis 1,2 Millimeter erreicht. Fällt die Wassertemperatur unter 13 Grad Celsius, ruht das Wachstum. Sinkt die Temperatur sogar unter zehn Grad, war die ganze Mühe umsonst: Die Muschel stirbt in kaltem Wasser. Die Perlen werden im Winter geerntet, weil zu dieser Zeit der Lüster am besten sein soll. Sie werden in Holztrommeln gewaschen, sorgfältig geprüft und nach Größe, Form, Farbe, Lüster und Oberflächenbeschaffenheit in Plastikschalen sortiert. Danach wird jede einzelne Perle mit einem Loch versehen. Die Exemplare, die für Perlenketten vorgesehen sind, werden durchbohrt und auf Schnüre aufgezogen, während die für Ringe und Ohrstecker nur angebohrt werden. So treten sie eine lange Reise zu internationalen Auktionen und Messen an, um dann von Schmuckherstellern und Designern zu begehrenswerten Schmuckstücken verarbeitet zu werden.

 

Fünf ultimative Gründe, Perlen zu tragen:

  • Jede Perle ist einzigartig, genau wie Sie
  • Durch ihren Lüster haben Perlen eine unglaubliche Ausstrahlung, davon kann Ihr Teint nur profitieren
  • Perlen sind kostbare Geschenke der Natur und mit irgendwelchen künstlichen Synthesen nicht zu vergleichen
  • Der zarte Schimmer der Perle wirkt sexy auf der Haut
  • Perlen vertragen sich mit anderem Schmuck: Ob Sie Silber, Gelbgold oder Platin tragen - Perlen sind neutral